Mein Wochenrückblick am 16.11.18

Über einen Nebelspaziergang am Morgen, das Abenteuer Hund, bei dem es viele Fragen zu klären gibt und das Loslassen von Dingen, die mir nicht gut tun.

 

Es ist erschreckend, wie schnell gerade die Zeit rennt. Die Woche hat doch gerade erst angefangen. Nun steht schon wieder das Wochenende vor der Tür! Ob es darin liegt, dass sich seit Tagen bei uns alles nur um ein Thema dreht? Ja, dass könnte es. Was uns da gerade so beschäftigt, verrate ich Dir in meinem heutigen Wochenrückblick.

 

 

Ich bin eine Träumerin

 

Ich sitze in meinem Lieblingssessel, habe eine Tasse mit heißem Tee in meiner Hand, eine warme Decke über den Schultern und schaue aus dem Fenster.

Es ist ein grauer Herbsttag. Der Regen peitscht gegen die Fensterscheibe und der Sturm lässt die verbliebenen Blätter an den Bäumen wild tanzen.

 

Und während ich so dasitze, im warmen und geborgenen Haus, fange ich an zu träumen...

 

Das Universum kann mich mal!

 

Es gibt Tage, an denen habe ich die Nase gestrichen voll. Tage, an denen einfach alles schief läuft.

Nichts scheint richtig zu klappen, alles läuft anders als geplant  und selbst den Tag mit positiven Gedanken zu betrachten,  scheint nicht zu funktionieren.

Es sind die Tage, an denen mein Herz durcheinander ist und mein Kopf sich anfühlt, als würde er gleich Platzen. Ich habe zuviel darüber nachgedacht, wie ich Ordnung ins Chaos bringen kann.

 

Ich glaube daran, dass das Universum einem nur die Aufgaben stellt, die man bewältigen kann. Doch manchmal denke ich mir einfach nur: Das Universum kann mich mal!

 




Finde Deinen Kraftort

 

Sind diese sonnigen Vorsommertage nicht herrlich? Endlich wieder draußen sein, die Sonne auf der Haut spüren, in der Hängematte liegen, genüsslich ein (oder zwei) Eis schlecken und bis zum Abend auf der Terasse sitzen.

 

Die warmen Tage laden dazu ein, die Zeit im Freien zu verbringen. Besonders gerne bin ich im Moment an meinem Kraftort.

 Ich kenne diesen Ort schon sehr lange. Dort kann ich mich entspannen, meine Gedanken neu sortieren und ganz meinen Bedürfnissen nachgehen.

6 Gründe, warum Du Dir mit ständigem Jammern nur selbst schadest

 

Du kennst das bestimmt: Dir fährt der Bus vor der Nase weg, am Wochenende regnet es wie aus Kübeln und die Kollegin wälzt wieder die ganze Arbeit an Dich ab.

 

Da tut es gut, wenn Du Dir den Frust von der Seele reden kannst. Im besten Fall bekommst Du von Deinem Gegenüber Bestätigung und Mitleid, was in so einer Situation ungemein gut tut. Häufig ist danach die Welt wieder in Ordnung. Hin und wieder zu jammern, gehört zum Leben.

Wer aber ständig jammert, läuft Gefahr, in einer Sackgasse zu landen.




Warum mich unsere Streuobstwiesen nachdenklich machen

 

Wenn ich an diesen Tagen an unseren Streuobstwiesen vorbeilaufe, bietet sich mir dort ein trauriges Bild: haufenweise liegen dort heruntergefallene Äpfel auf dem Boden und vergammeln.

Niemand hat sie gepflückt. Es riecht faulig.

 

Nur einen Tag später erwische ich mich dabei, wie ich im Supermarkt nach Äpfeln aus Neuseeland greife.

"Was tue ich hier eigentlich?" fragte ich mich.

"Warum kaufe ich Äpfel aus Übersee, während auf den hiesigen Wiesen das Obst verfault?"

 

 

 Plastik ade - aus einem Gedanken wird ein Ziel

 

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die einen auf neue Wege führen. Für mich wurde aus einer einfachen Shoopingtour etwas ganz Besonderes.

 

Ich habe mich vor einiger Zeit bewusst dafür entschieden, keine Tageszeitung mehr zu lesen. Daher bekam ich erst einmal nicht mit, dass seit dem 1. April 2016 in vielen Geschäften Plastiktüten nur noch gegen Gebühr ausgegeben werden.

Als mich neulich die Verkäuferin einer großen Modekette an der Kasse fragte, ob ich eine Tüte für 15 Cent haben möchte, war ich daher erst einmal verwirrt. Bislang gab es die Tüten ja umsonst.

 




Mein Wochenrückblick am 19.10.18

 

Über Äpfel, die nach Sommer schmecken, einen gemütlichen Abend auf dem Sofa, eine Frage an das Universum und wertvolle Herbstmagie 

 

Gerade standen noch die Herbstferien ins Haus, schon sind sie wieder vorbei. Unglaublich, wie schnell die Tage manchmal vergehen!

Das ist schade, denn die freie Zeit war herrlich. Doch auf der anderen Seite bleibt nun wieder genügend Zeit für einen Wochenrückblick.

 

Meine Kraftquelle im Oktober

 

Goldenes Licht, Morgentau auf dem Gras, rote Äpfel, die nur darauf warten, gepflückt zu werden, Spinnennetze im Morgenlicht, Nebel über den Wiesen, glänzende Kastanien und eine Farbpracht, die überwältigt...

Der Herbst ist für mich die schönste Jahreszeit. Zu keiner anderen Zeit im Jahr ist die Welt für mich so am Leuchten, so voller Fülle, so warm und geborgen.

 

 

 




Wer neue Wege gehen will, muss alte Pfade verlassen.

                                                                                                                                                                                                                             (Manfred Grau)