Meine Kraftquelle im Oktober

Goldenes Licht, Morgentau auf dem Gras, rote Äpfel, die nur darauf warten, gepflückt zu werden, Spinnennetze im Morgenlicht, Nebel über den Wiesen, glänzende Kastanien und eine Farbpracht, die überwältigt...

Der Herbst ist für mich die schönste Jahreszeit. Zu keiner anderen Zeit im Jahr ist die Welt für mich so am Leuchten, so voller Fülle, so warm und geborgen.

 

Es ist genug! Lebe wohl, Sommer!

 

Lieber Sommer,

was für eine herrliche Zeit liegt hinter uns! Was für eine herrliche Zeit haben wir miteinander verbracht!

 

In diesem Jahr hast Du mir wunderschöne Momente beschert. Von ihnen werde ich den Rest meines Lebens zehren. Sie werden mir eine Kraftquelle sein, wann immer es mir einmal nicht so gut geht und ich den Mut oder die Hoffnung verliere.

 

In den letzten Wochen war das Leben leicht, hell und unbeschwert. In vielerlei Hinsicht war dieser Sommer der Sommer meines Lebens.

 

Mein Wochenrückblick am 19.10.18

 

Über Äpfel, die nach Sommer schmecken, einen gemütlichen Abend auf dem Sofa, eine Frage an das Universum und wertvolle Herbstmagie 

 

Gerade standen noch die Herbstferien ins Haus, schon sind sie wieder vorbei. Unglaublich, wie schnell die Tage manchmal vergehen!
Das ist schade, denn die freie Zeit war herrlich. Doch auf der anderen Seite bleibt nun wieder genügend Zeit für einen Wochenrückblick.

 

 




Finde Deinen Kraftort

 

Sind diese sonnigen Vorsommertage nicht herrlich? Endlich wieder draußen sein, die Sonne auf der Haut spüren, in der Hängematte liegen, genüsslich ein (oder zwei) Eis schlecken und bis zum Abend auf der Terasse sitzen.

 

Die warmen Tage laden dazu ein, die Zeit im Freien zu verbringen. Besonders gerne bin ich im Moment an meinem Kraftort.

 Ich kenne diesen Ort schon sehr lange. Dort kann ich mich entspannen, meine Gedanken neu sortieren und ganz meinen Bedürfnissen nachgehen.

6 Gründe, warum Du Dir mit ständigem Jammern nur selbst schadest

 

Du kennst das bestimmt: Dir fährt der Bus vor der Nase weg, am Wochenende regnet es wie aus Kübeln und die Kollegin wälzt wieder die ganze Arbeit an Dich ab.

 

Da tut es gut, wenn Du Dir den Frust von der Seele reden kannst. Im besten Fall bekommst Du von Deinem Gegenüber Bestätigung und Mitleid, was in so einer Situation ungemein gut tut. Häufig ist danach die Welt wieder in Ordnung. Hin und wieder zu jammern, gehört zum Leben.

Wer aber ständig jammert, läuft Gefahr, in einer Sackgasse zu landen.




Warum mich unsere Streuobstwiesen nachdenklich machen

 

Wenn ich an diesen Tagen an unseren Streuobstwiesen vorbeilaufe, bietet sich mir dort ein trauriges Bild: haufenweise liegen dort heruntergefallene Äpfel auf dem Boden und vergammeln.

Niemand hat sie gepflückt. Es riecht faulig.

 

Nur einen Tag später erwische ich mich dabei, wie ich im Supermarkt nach Äpfeln aus Neuseeland greife.

"Was tue ich hier eigentlich?" fragte ich mich.

"Warum kaufe ich Äpfel aus Übersee, während auf den hiesigen Wiesen das Obst verfault?"

 

 

 Plastik ade - aus einem Gedanken wird ein Ziel

 

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die einen auf neue Wege führen. Für mich wurde aus einer einfachen Shoopingtour etwas ganz Besonderes.

 

Ich habe mich vor einiger Zeit bewusst dafür entschieden, keine Tageszeitung mehr zu lesen. Daher bekam ich erst einmal nicht mit, dass seit dem 1. April 2016 in vielen Geschäften Plastiktüten nur noch gegen Gebühr ausgegeben werden.

Als mich neulich die Verkäuferin einer großen Modekette an der Kasse fragte, ob ich eine Tüte für 15 Cent haben möchte, war ich daher erst einmal verwirrt. Bislang gab es die Tüten ja umsonst.

 




Freitagslieblinge am 21.09.18

 

Über ein köstliches Sommeressen im Garten, eine ganz besondere Geburtstagsparty, leuchtende Ringelblumen und die Frage: "Schwarz oder weiß?"

 

Während ich diesen Text schreibe, schaue ich immer wieder aus dem Fenster. Der Himmel ist wolkenverhangen, ein starker Wind weht und ich frage mich, ob ich ein warmes Paar Socken anziehen soll, weil es nun doch etwas frisch an den Füßen wird.  Was für ein Unterschied zu den heißen Tagen in dieser Woche.  Wir haben den Sommer nochmal in vollen Zügen genoßen. Doch lies selbst....

 

 Ich trage den Sommer in meinem Herzen

 

Da geht er hin, der Sommer. Die Tage werden merklich kürzer, die Nächte kühler und die Luft riecht nach Spätsommer. 

 

All das geht damit einher, dass bei uns der Alltag wieder begonnen hat. Die Ferien sind  Vergangenheit. Stattdessen heißt es jetzt wieder morgens früh aufstehen und zur Arbeit bzw. zur Schule zu gehen.

Die Nachmittage sind gefüllt mit Hausaufgaben, Hausarbeit, Terminen, Besorgungen und anderen Verpflichtungen. Ehe ich mich versehen konnte, ist der Alltag zurück.

Und fast, aber nur fast, hätte er mich völlig überrannt.

 

Doch dann waren da plötzlich diese Worte in mir, die dem Alltag sanft aber bestimmend Einhalt geboten und meinen Blick wieder auf das lenkten, was wirklich zählt.

 

 




Wer neue Wege gehen will, muss alte Pfade verlassen.

                                                                                                                                                                                                                             (Manfred Grau)