Was du heute denkst, wirst du morgen sein

Wer kennt sie nicht, die Gedanken, die einen schwächen, die einen zum Zweifeln und Hadern bringen und ein ungutes Gefühl hinterlassen?

 

"Was du heute denkst, wirst du morgen sein", so lautet ein Zitat von Buddha.

 

Mit unseren Gedanken, so die Kernaussage des Spruchs, beeinflussen wir unsere Wirklichkeit. Wenn wir vor einer Aufgabe denken: "Das schaffe ich niemals!", dann werden wir es sehr wahrscheinlich auch nicht schaffen. Aber warum ist das so?

 

Dafür gibt es eine einfache Erklärung: unsere Gedanken wirken sich auf unseren Körper aus und das wiederum beeinflusst sowohl unser eigenes Verhalten als auch das unserer Mitmenschen.

 

Am besten lässt sich das an einem Beispiel verdeutlichen: 

Eine junge Frau bewirbt sich auf eine Arbeitsstelle. Sie ist sich jedoch sicher: "Diese Stelle bekomme ich nicht. Die  anderen Bewerber sind qualifizierter als ich. Die letzte Stelle habe ich ja auch nicht bekommen. Ich werde nie wieder einen Job finden."

Diese Gedanken wirken sich nun auf den Körper und das Verhalten der jungen Frau aus. Sie wird vielleicht die Schultern beim Vorstellungsgespräch einziehen, nervös mit den Füßen wippen, kaum Blickkontakt halten, ihre Qualifikationen mit wenig Überzeugungskraft verkaufen und Fragen mit monotoner Stimme beantworten. Sie ist sich ja schon vor dem Gespräch sicher, dass sie die Stelle nicht bekommen wird und glaubt nicht an sich selbst.

Das alles lässt ihre Chancen auf eine Jobzusage rapide sinken, denn der Eindruck, den sie bei der Firmenleitung hinterlässt, ist nicht positiv. Sollte dann wirklich eine Absage kommen, wird sich die junge Frau bestätigt fühlen: "Ich wusste doch, dass ich es nicht schaffen werde".

 

 

Doch wie können wir dieses Wissen im Alltag nutzen?

 

 

Der erste Schritt ist es, sich erst einmal über die eigenen Gedanken bewusst zu werden.

 

Was denke ich gerade über mein Leben und über mich?

Beobachte einmal eine zeitlang deine Gedanken. Kommt der ein oder andere immer wieder? Wenn ja, dann wird er dich und dein Verhalten auf Dauer beeinflussen.

 

Nun gilt es diesen Gedanken erst einmal anzunehmen und dann positiv umzuformulieren.

Dabei gibt es viele Möglichkeiten. Wichtig ist jedoch, dass er zu dir und deinem Leben passt. Außerdem solltest du dich mit ihm wohlfühlen und daran glauben können. 

 

Schauen wir uns nochmal das Beispiel der jungen Frau an.

Sie hat die letzte Stelle nicht bekommen, hat Angst vor einer weiteren Absage und ihr Vertrauen in die eigenen beruflichen Fähigkeiten ist derzeit nicht besonders groß.

Nachdem sie sich dieser Gedanken bewusst gemacht und diese akzeptiert hat ("Es ist ok, dass ich Angst vor dem Vorstellungsgespräch und einer Absage habe."), kann sie sich überlegen wie sie ihre Gedanken positiv umformulieren kann. Eine Möglichkeit wäre es zu sagen: "Ich nutze dieses Gespräch zur Stärkung meines Selbstvertrauens. Für mich wird der Termin eine Übung sein und kein Kampf um einen Job. Dadurch kann ich nicht verlieren sondern nur gewinnen."

Mit diesen Gedanken wird die junge Frau ganz anders ins Gespräch gehen und auch ganz anders aus ihm herauskommen. Und wer weiß, vielleicht würde sie sogar den Job bekommen?!

 

Unsere Gedanken beeinflussen unser Leben.

Hast Du diese Erfahrung auch schon gemacht?

 

Herzliche Grüße von

 

Tanja

Kritik als Chance erkennen, positives Denken, mit Kritik umgehen, kritisieren, kritisiert werden

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Kommentare: 3
  • #1

    Jutta Lehr (Montag, 03 Oktober 2016 09:34)

    Liebe Tanja, mit diesem Thema beschäftige ich mich immer wieder. Es ist wahr was du geschrieben hast und gefällt mir sehr gut! Mir kommen dazu einige Texte, die ich einmal gelesen habe: "Wenn wir gute Gedanken denken, fühlen wir uns gut". "Damit unser Leben besser werden kann, müssen wir uns bewusst machen, was wir die ganze Zeit sagen und denken".

    Du hast eine ganz bezaubernde, liebevoll gestaltete und informative homepage. Du bekommst sicher ganz viel Besuch hier mit vielen unterschiedlichen Meinungen zu deinen Themen :-) ... ich werde sie gerne Freunden und Bekannten ans Herz legen.

    Liebe Grüße, Jutta

  • #2

    Tanja@MeineKraftquelle (Donnerstag, 06 Oktober 2016 16:31)

    Vielen lieben Dank für Deinen Kommentar, Jutta.
    Meine Erfahrung der letzten Jahre ist, dass wir mit unseren Gedanken unser Leben bestimmen. Denke ich nur pessimistisch, wird wenig positiv verlaufen. Denke ich, dass ich schwach bin, werde ich wenige nur Erfolgserlebnisse haben (oder sie zwar haben, aber nicht als solche erkennen können).
    Unsere Gedanken zu ändern ist gar nicht so einfach. Sie sind uns meist schon so zur Gewohnheit geworden, dass sie uns nicht mal mehr auffallen. Aber es lohnt sich, wenn wir sie uns bewusst machen und damit arbeiten...

  • #3

    Marissa (Dienstag, 01 August 2017 12:51)

    Liebe Tanja,
    mit deinem Beitrag triffst du den Nagel auf den Kopf. Leider ist es gar nicht so einfach, seine Gedanken zu ändern. Das geht nicht von jetzt auf eben. Manchmal wäre es schön, wenn man einfach einen Knopf drücken könnte, mit dem sich die Gedanken ändern lassen.
    Aber ich bin zuversichtlich. Wer will, der kann. Auch in kleinen Schritten.

    Viele Grüße.