Plastik ade - mein Einkauf im Bioladen (4)

Mein Einkauf im Bioladen

 

Diese Woche schaue ich mich im Hofladen eines großen Bauernhofes um. In diesem werden viele Produkte verkauft, die auf dem Hof produziert wurden. Es gibt dort Biofleisch, einen eigenen Käseladen und sogar eine Bäckerei.

Ich war dort schon öfter einkaufen, habe aber noch nie auf die Verpackungen geachtet. Bis heute...

Schon bei dem Regal mit den Milchprodukten bin ich begeistert. Es gibt dort einige Produkte, die ich bislang vergeblich gesucht habe. So gibt es z.B. Quark im Pfandglas. Selbstverständlich wird auch die hofeigene Milch verkauft. Joghurt ist ausschließlich im Glas und in Bioqualität erhältlich. Bei den vielen leckeren Sorten fällt mir die Auswahl sehr schwer. Schließlich entscheide ich mich für ein Glas "Sandorn-Orange". Ein geschmacklicher Traum, sage ich dir! Und mit 1,89 Euro pro 500 Gramm auch noch bezahlbar.

Sahne, Molke und Buttermilch gibt es ebenfalls in der Glasflasche. Nur Käse suche ich dort vergeblich, aber dafür gibt es ja den hofeigenen Käseladen im Nebengebäude.

Die ebenfalls große Auswahl bei den haltbaren Lebensmitteln erschlägt mich fast. Noch nie habe ich eine solche Menge an Tomatensäften und -soßen im Glas gesehen.

 

Das gleiche Bild zeigt sich in der Abteilung mit den Marmeladen und dem Honig. Eine Plastikflasche sucht man dort vergebens. Die Auswahl an unterschiedlichen Sorten ist einfach nur überwältigend. Da fällt die Entscheidung wirklich schwer.


Die Obst- und Gemüseabteilung ist ein wahrer Traum. Auch dort sucht man vergeblich nach Plastikverpackungen. Allerdings stehen neben Papiertüten auch Plastiktüten als Verpackungshilfe zur Verfügung.

 

Alle Lebensmitteln sind lose erhältlich. Man kann sie sich in der benötigten Menge aus den Körben nehmen. Das hat den Vorteil, dass man z.B. auch nur kleine Kartoffeln oder große Möhren aussuchen kann.

Alternativ dazu, kann man Kartoffeln auch in einem Beutel zu 2,5 kg kaufen, nett verpackt in einer stabilen Papiertüte.

 

Da man in dem Laden auch Lebensmittel kaufen kann, die auf dem Hof produziert werden, entfallen lange Transportwege. Der von mir gekaufte Kopfsalat wurde z.B. erst 10 Minuten vorher in den Laden gebracht. Ich konnte zusehen wie er direkt vom Feld angeliefert wurde. Da schmeckt der Salat daheim gleich noch besser.

 

Die Kosmetikabteilung ist ebenfalls sehr interessant. So entdecke ich dort unverpackte Seife aus Schafsmilch, Buttermilch und Olivenöl. Als Verpackung stehen kleine Papiertütchen zur Verfügung. Nicht nur, dass die Seifen gut duften, nein, sie sind auch noch in tollen Formen erhältlich. An dem kleinen Schaf konnte ich einfach nicht vorbei gehen (siehe Bild weiter oben).

 

Fazit

Der Besuch im Bioladen hat sich auf jeden Fall gelohnt. Leider ist er etwas weiter entfernt, so dass sich ein wöchentlicher Einkauf wegen dem weiten Fahrtweg nicht lohnt. Da es dort aber auch ein Cafè, Seminare und Erlebnistage gibt, werde ich sicher hin und wieder einmal hinfahren.

 

Mit diesem Bericht ist die Einkaufsserie erst einmal am Ende angekommen. Das Thema "Plastik ade" ist natürlich noch nicht beendet. Nach den Herbstferien erwarten Dich hier spannende Berichte über meinen neuen Alltag mit "ohne Plastik".

Lass' es Dir bis dahin gut gehen!

 

Welche Erfahrungen hast Du mit Bioläden gemacht?

 

Viele Grüße von Tanja

Kommentar schreiben

Kommentare: 0