Plastik ade - der Alltagstest (Woche 4)

Der Milcheinkauf hat es wirklich in sich!

Nachdem ich letzte Woche erfolgreich Milch in Glasflaschen bekommen habe, war sie diese Woche schon wieder ausverkauft. Meine Nachfrage bei der Marktleitung war auch nicht sonderlich erfolgreich. Mir wurde mitgeteilt, dass die Milch nach Bedarf bestellt wird. Selbst wenn in der Regel immer zum Montag eine neue Lieferung käme, könne man mir jedoch nicht versprechen, dass ich am Vormittag welche erhalten könne, denn die Ware muss ja noch verräumt werden und da wäre die Sache mit dem flexiblen Personaleinsatz. Das ist natürlich erstmal nicht motivierend.

 

Ich denke über Alternativen nach. Leider fallen mir nicht sonderlich viele ein. Entweder greife ich auf die teuere Demetermilch zurück und schraube meinen Bedarf nach unten (mit zwei Kindern nicht sonderlich einfach) oder ich fahre weiterhin auf gut Glück im Supermarkt vorbei (auch kein angenehmer Gedanke, da meine Versuche in der Vergangenheit meistens erfolglos waren) oder aber ich finde eine andere Milchquelle. Einige Orte weiter kann man z.B. frisch gemolkene Milch zwischen 17 und 17.30 Uhr kaufen. Das erinnert mich an meine Kindheit. Da sind wir auch immer mit einem Milchkännchen zum Bauern und haben uns die warme Milch abfüllen lassen. Allerdings ist die Milch nur ein bis zwei Tage haltbar. Ich müsste sie also noch abkochen um sie länger haltbarer zu machen. Außerdem lässt sich der Milcheinkauf nicht mit meinem Arbeitsweg oder sonstigen Besorgungen verbinden. Daher zögere ich noch.

 

 

Die Speisekammer

In dieser Woche habe ich angefangen meine Speisekammer umzuräumen. Ich habe in den letzten drei Wochen einige leere Gläser von eingelegten Kirschen und Co. gesammelt. In diese fülle ich nun die angebrochenen Packungen mit Nudeln, Reis u.ä. Das hat den Vorteil, dass ich auf einen Blick sehe, was in welchem Behälter ist. Die bisher verwendeten Plastikdosen sortiere ich aus. Zum Wegwerfen sind sie mir zu schade, zumal das ja den Plastikmüllberg nicht verkleinern würde. Mir wird noch eine sinnvolle Verwendungsmöglichkeit dafür einfallen. Ich könnte ja z.B. Knöpfe darin aufbewahren...oder Haarspangen...oder Blumensamen....oder...

 

 

Weihnachtsgeschenke

Mein Vorsatz im Alltag möglichst auf Plastik zu verzichten, hat natürlich auch Einfluss auf die Adventszeit. Ende November habe ich mich in den letzten Jahren immer gefragt: Was kann ich XY schenken über das sie/er sich freuen wird? Dieses Mal lautete meine Frage: Was kann ich XY schenken über das sie/er sich freuen wird und das nicht aus Plastik besteht bzw. darin verpackt ist? Erst war ich etwas ratlos aber dann habe ich Dank dem Internet so viele Ideen gefunden, dass es schon wieder schwierig wurde, mich zu entscheiden. Meinen Favoriten möchte ich Dir hier vorstellen:

 

Die Backflaschen (Variante Chocolate Cookies)

Solche Flaschen gibt es mittlerweile in einer großen Auswahl im Fachhandel. Enthalten sind die Grundzutaten, die vor dem Backen mit Eier, Butter und Co. verrührt werden müssen. Oft wird für diese Flaschen ein hoher Preis verlangt. Daher habe beschlossen, selbst welche herzustellen, was ganz einfach ist.

Ich habe Milchflaschen gründlich gereinigt und in diese die jeweiligen Zutaten eingefüllt, die da wären Mehl, Backpulver, Vanillzucker, Haferflocken, Zucker und Schokoladenraspel. Schnell noch die Zubereitung aufgeschrieben und die Flaschen mit einem schönen Anhänger und Aufklebern verziert. Fertig ist ein einzigartiges Geschenk für liebe Menschen.

Natürlich eignen sich die Backflaschen nicht nur als Weihnachtsgeschenk sondern auch als Dankeschön für eine Einladung, Geburtstagsgeschenk oder Abschiedsgeschenk für die Kindergartenerzieherinnen.

 

Hast Du weitere Ideen für plastikfreie Geschenke?

 

Tanja

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