Plastik ade - der Alltagstest (Woche 2)

Nachdem ich in der ersten Woche noch sehr motiviert war, sinkt meine Stimmung in der zweiten Woche fast auf den Nullpunkt. Wo sind nur all die plastikfreien Lebensmittel hin?

 

Der Einkauf

Meinen wöchentlichen Großeinkauf habe ich bisher hauptsächlich im Discounter getätigt. Er hat ein umfangreiches Angebot, ich muss keine Umwege fahren und war bislang äußerst zufrieden mit der Auswahl. Nun aber sorgt der Einkauf dort bei mir für schlechte Laune.

 

Der Grund? Nun: Majo im Glas - Fehlanzeige. Die Gurke für den geplanten Salat - in Folie eingeschweißt. Nudeln - gibt es nur im Plastikpäckchen. Essig - nur in der Plastikflasche erhältlich.

Kurz überlege ich, wie ich meinen Speiseplan umstellen kann. Statt Gurkensalat könnte ich ja auch Tomatensalat machen und satt Nudeln könnte ich auch Reis kochen, aber leider komme ich damit auch nicht weiter, denn die Tomaten und der Reis sind ebenfalls in Plastik verpackt.

Mein Wagen bleibt also leer und ich fahre notgedrungen zum Supermarkt. Zwar bekomme ich dort alles, was ich brauche, dafür bezahle ich aber auch mindestens doppelt soviel als sonst. Außerdem hatte ich einen längeren Anfahrtsweg und habe dadurch mehr Zeit gebraucht.

Positiv war, dass ich nach längerer Suche endlich eine neue Spülbürste gefunden habe, die zum größten Teil aus Holz ist. Damit macht das Spülen gleich noch mehr Spaß.

 

Das Thema Milch

Frustriert bin ich auch über den Milcheinkauf. Letzte Woche war die Milch komplett ausverkauft. Nun gibt es zwar noch welche, diese ist aber nur noch bis zum nächsten Tag haltbar. Die 30% Rabatt auf jede Flasche bringen mir auch nichts, denn ich müsste morgen ja gleich wieder neue besorgen.

Zähneknirschend greife ich dieses Mal zur Demetermilch, die dreimal so teuer ist.

 

Und dann auch noch das Obst

Doch auch damit hat der Frust noch kein Ende. Da ich eine gewünschte Obstsorte weder im Discounter noch im Supermarkt erhalten konnte, husche ich noch schnell in den Obstladen. Ich habe Glück und bekomme das gewünschte Obst in einer Pappschachtel. Wenigstens das hat ohne Probleme geklappt, denke ich bei mir. Beim Verladen ins Auto kommt aber die Ernüchterung: Die Verkäuferin hat mir die Obstschale in eine Plastiktüte gepackt und ich habe es bis eben nicht mal bemerkt..

Nein, so macht mir das plastikfreie Einkaufen keinen Spaß! Hoffentlich ändert sich das in der nächsten Woche wieder, sonst halte ich das nicht lange durch!

 

Ich werde Dich auf dem Laufenden halten, versprochen!

 

Tanja

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