Eine besinnliche Adventszeit - aber wie?

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Häufig rennen wir hektisch durch die Adventszeit. Die Liste mit den Dingen, die wir dringend noch vor Weihnachten erledigen müssen, wird immer länger und manchmal fragen wir uns, wie wir das alles schaffen sollen.

 

Erst die Weihnachtsfeier in der Schule, danach die auf der Arbeit. Für den Sportverein sollen Plätzchen gebacken werden und der Kindergarten braucht Helfer für den Stand auf dem Weihnachtsmarkt. Geschenke müssen besorgt werden, die Wohnung soll natürlich schön dekoriert sein, und was gibt es eigentlich am Heiligen Abend zu essen? Ganz nebenbei wären da auch noch der Beruf, die Kinder, der Mann, der Haushalt und der Anspruch, ein wenig Freizeit zu haben. 

 

Vor lauter Stress verlieren wir dabei manchmal aus den Augen, um was es in der Adventszeit wirklich geht: um das Besinnen, Ruhiger werden, wieder mehr bei sich ankommen und vor allem um gemeinsame Zeit mit der Familie.

 

Es ist gar nicht so einfach, all diese Dinge unter einen Hut zu bekommen, aber es ist machbar. Vielleicht helfen Dir dabei die drei folgenden Tipps:

 

 

1. Eine gute Planung

Wer sich ein wenig Zeit nimmt und eine gute Planung für die Adventszeit aufstellt, bekommt eine gute Übersicht über anstehende Termine und Aufgaben. Ich habe mir als Hilfe eine separate Monatsübersicht für den Dezember erstellt und dort zunächst alle festen Termine eingetragen: Weihnachtsfeiern, Essenseinladungen, Theater- und Konzertbesuche. So weiß ich auf einen Blick, welche Tage bereits verplant sind und für weitere Aktivitäten nicht mehr zur Verfügung stehen. Dadurch vermeide ich, dass ich bereits ausgefüllte Tage mit noch mehr Aufgaben und Verpflichtungen vollstopfte.

 

Außerdem habe ich mir eine Liste mit den Dingen erstellt, die bis Weihnachten erledigt werden wollen. Alles was zwar wichtig ist, aber nicht sofort erledigt werden muss (z.B. Arzttermine), schiebe ich prinzipiell ins nächste Jahr. Im Dezember haben bei mir andere Dinge Priorität.

So behalte ich den Überblick und habe die Gewissheit, dass ich nichts vergesse.

 

Hilfreich kann es auch sein, Aufgaben an andere zu delegieren. Vielleicht kann ja die Oma beim Backen in der Schule helfen? Oder der Papa springt als Helfer auf dem Weihnachtsmarkt ein? Ich bin mir sicher, dass die ein oder andere Verpflichtung auch von jemand anderen erledigt werden kann. Du hast dann Zeit für andere Dinge (oder um in Ruhe eine Tasse Kaffee zu trinken und neue Kraft zu sammeln).

 

 

2. Achte auf dich

Ich möchte es nur kurz erwähnen, denn wir wissen es ja alle: schlafe genügend. Esse abwechslungsreich. Sorge für ausreichend Bewegung, und sei es nur ein kurzer Spaziergang in der frischen Winterluft (sie hilft Dir auch beim Stressabbau). Nur wenn Du gut für dich sorgst, wirst Du auch genügend Energie für den Alltag haben.

 

 

3. Eine bewusste Auszeit nehmen

Nimm Dir bewusst eine Auszeit von dem ganzen Trubel. Wie diese aussieht, ist ganz egal. Vielleicht möchtest Du Dir Zeit für eine Teestunde und ein paar Plätzchen nehmen? Vielleicht tun Dir ein paar ungestörte Stunden in der Therme gut? Oder Dir genügen fünf Minuten, in denen Du die Augen schließt und Deine Gedanken einfach treiben lässt?

 

Ich weiß, dass es manchmal schwer ist, sich diese Auszeiten zu nehmen. Vielleicht hilft es Dir, wenn Du Dir dafür bestimmte Zeiten einplanst? Ich mache das mitunter in Zeiten, in denen es in meinem Leben besonders turbulent ist. Dann nehme ich mir meinen Terminkalender und blocke mir feste Stunden nur für mich. Dadurch komme ich nicht in die Versuchung diese Zeit mit anderen Dingen zu füllen.

 

Das uns eine kleine Auszeit gut tut, das wissen wir alle. Sorgen wir dafür, dass wir uns diese Zeit auch gönnen. Dann wird aus einer hektischen Vorweihnachtszeit auch eine besinnliche Zeit.

 

Was tust Du für eine besinnliche Adventszeit?

 

Herzliche Grüße von

 

Tanja

 

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