Warum aufräumen so gut tut

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Aufräumen tut uns gut. Wer sich die Zeit genommen hat, um zu Hause Ordnung zu schaffen, kennt bestimmt das befriedigende Gefühl, wenn alles ordentlich an seinem Platz ist.

Dort, wo vorher Papierkram, Spielzeug und allerlei Utensilien des Alltags herumlagen, herrscht nun Ordnung.

Wir haben das Gefühl, den Überblick zu haben. Das Haus kommt uns sauber vor. Zumindest geht es uns so für eine Weile...

 

Doch warum tut uns das Aufräumen so gut? Warum fühlen wir uns hinterher wie befreit? Diesen beiden Fragen bin ich den letzten Tagen auf den Grund gegangen.

 

Überblick verschaffen

Beim Aufräumen verschaffen wir uns einen Überblick. Wir sehen plötzlich, welche Dinge wir überhaupt besitzen. Mit ein wenig Glück finden wir sogar Sachen wieder, die wir lange gesucht haben oder die wir gerade gut gebrauchen können. Wir finden aber auch Dinge, von denen wir wissen, dass wir sie nicht mehr benötigen - und können sie jetzt getrost entsorgen.

 

 

Entscheidungen treffen/Loslassen

Beim Ausmisten müssen wir ständig Entscheidungen treffen. Wir müssen uns überlegen: Was möchte ich behalten? Was brauche ich nicht mehr?

Stück für Stück lassen wir dabei von alten Dingen und Erinnerungen los. Dadurch schaffen wir in unseren Wohnräumen, aber auch in unserem Inneren, Ordnung.

 

 

Neuer Freiraum

Durch das Aufräumen leeren wir unsere Schränke und Schubladen und schaffen dadurch Platz für Neues. Oder wir lassen diesen Platz frei und genießen es, dass die Schublade oder der Schrank nun übersichtlich ist und wir auf einen Blick sehen, was wir haben und wo wir es aufbewahren. Das erleichtert uns das Suchen, wenn wir den ein oder anderen Gegenstand benötigen.

 

 

Freude schenken

Nicht alles, was wir aussortieren, muss im Müll landen. Oft trennen wir uns von Kleidung oder Gegenständen, die noch vollkommen in Ordnung sind, uns aber nicht mehr gefallen oder passen. Solche Sachen spende ich meist einem Kleiderladen oder dem Trödelhaus. Zu wissen, dass mein aussortierter Pulli einem anderen Menschen noch Freude bereiten wird, tut mir gut.

 

 

Den inneren Schweinehund überwinden

Oft ist es ja so, dass wir das Aufräumen lange vor uns herschieben.

"Das Regal räume ich morgen auf", nehmen wir uns vor. Doch dann kommen wir von der Arbeit und sind zu müde dafür. Also nehmen wir uns vor: "Aber morgen räume ich auf, wirklich!"

Doch dann fragt uns die beste Freundin ob wir nach der Arbeit zum Abendessen vorbeikommen wollen. Schon wird es wieder nichts mit dem Aufräumen. Stattdessen plagt uns das schlechte Gewissen.

Wenn wir es dann aber wirklich geschafft haben, in dem Regal für Ordnung zu sorgen, sind wir erleichtert und stolz, weil wir endlich erledigt haben, was uns lange beschäftigt hat. Das sind zwei Gefühle (Stolz und Erleichterung), von denen wir kaum genug bekommen können.

 

 

Also, packen wir es an und räumen auf! Genügend gute Argumente dafür haben wir ja jetzt!

 

Herzliche Grüße von

 

Tanja

 

Mehr zum Thema "Aufräumen und Ausmisten" kannst Du in den folgenden Beiträgen lesen:

 

"Kinder, räumt Euer Zimmer auf!"

7 Ideen für mehr Spaß beim Aufräumen

Meine zwei Lieblingsstrategien beim Aufräumen

 

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