Meine zwei Lieblingsstrategien beim Aufräumen

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In den letzten drei Wochen wurde ich von Euch mehrmals gefragt, wie ich beim Aufräumen und Ausmisten vorgehe und was mir am besten geholfen hat. Daher möchte ich Euch heute die zwei Strategien verraten, die mir am meisten gefallen haben.

 

 

1. "Die magischen 3" + 1

Diese einfache aber hilfreiche Idee habe ich aus dem Buch "Simplify  your life" von Werner Tiki Küstenmacher und Lothar J. Seiwert.

Dabei wird der Inhalt einer Schublade auf drei Stapel bzw. in drei Kisten sortiert.

Auf den ersten kommt alles, was man behalten möchte und das noch voll funktionsfähig ist.

Auf den zweiten Stapel kommt alles, was kaputt ist und entsorgt werden soll.

Alles, bei dem die Entscheidung schwerfällt, landet auf dem dritten Stapel, der Fragezeichen heißt. Diese Kiste wird anschließend 6 Monate in den Keller verbannt. Nach dieser Zeit schaut man, ob einem die Gegenstände wirklich fehlen oder ob sie entsorgt werden können.

Ich habe mir schließlich noch eine vierte Kiste mit dem Namen "Verschenken/Verkaufen" bereitgestellt. Dort kommt alles rein, was zwar noch in Ordnung ist, ich aber dennoch nicht mehr behalten möchte.

 

Diese Strategie gefällt mir sehr gut. Durch das komplette Ausleeren der Schubladen bin ich gezwungen, jeden Gegenstand einmal in die Hand zu nehmen und mir Gedanken zu machen, ob er wirklich wieder in die Schublade zurückwandern soll. Ich habe mich dabei gefragt: Funktioniert der Gegenstand noch? Benötige ich ihn überhaupt? Besitze ich ihn bereits in anderen Ausführungen (eine sehr interessante Frage! Besonders, wenn man gerade den zehnten Teelichthalter in der Hand hält!).

Durch diese Fragen fiel mir bei den meisten Dingen die Entscheidung sehr leicht und die Schubladen in meiner Wohnung sind merklich leerer geworden. Vermissen tue ich bis jetzt nichts...

 

 

2. Der 30-Tage-Plan

Diese Idee habe ich im Magazin "ALDI inspiriert“ entdeckt.

Damit ich im ganzen Aufräumchaos nicht den Überblick verliere, habe ich mir meinen individuellen Plan am PC erstellt (siehe Bild). Er beinhaltet 30 Kästchen, die für die 30 Tage des Januars stehen (ja, ich weiß, der Januar hat 31 Tage, aber mal ehrlich, der 1.1. war ein Feiertag! Da wird nicht geputzt!).

 

Diese Methode bietet in meinen Augen drei große Vorteile:

  1. Beim Erstellen des Plans konnte ich mir schon einmal ausführliche Gedanken machen, was ich überhaupt aufräumen möchte. Welche Bereiche in der Wohnung stören mich und welche finde ich vollkommen in Ordnung? Wo fällt es mir im Alltag leicht, regelmäßig auszumisten und wo nicht? Dadurch habe ich einen Überblick über meine Prioritäten bekommen.
  2. Durch den Plan sehe auf einen Blick, was noch zu tun ist, aber auch, was ich bereits erledigt habe.   
  3. Ich kann selbst entscheiden, was ich wann erledige. Heute habe ich viel Zeit? Gut, dann wähle ich eine Aufgabe, die etwas länger dauert. Heute habe ich keine Lust Auszumisten? Prima, dann nehme ich eine Tätigkeit, die rasch zu erledigen ist. Dadurch kann ich das Aufräumen flexibel in meinen Alltag einbauen und bin nicht demotiviert, wenn durch unvorhersehbare Ereignisse weniger Zeit zum Ordnung machen bleibt als ursprünglich geplant.

Das sind meine zwei Lieblingsstrategien beim Aufräumen/Ausmisten. Kombiniert sind sie einfach unschlagbar und motivieren mich, stetig weiterzumachen.

 

Welche von beiden gefällt Dir besser? Oder hast Du eine Methode, die Du hier gerne vorstellen möchtest?

Dann schreibe mir doch! Ich freue mich über Deine Nachricht.

 

Tanja

 

Falls Du mehr zum Thema Aufräumen lesen möchtest, dann schaue Dir doch einmal meine weiteren Beiträge an:

 

"Warum aufräumen so gut tut"

"Mein Monatsmotto: Jetzt wird aufgeräumt!"

"Kinder, räumt Euer Zimmer auf!"

7 Ideen für mehr Spaß beim Aufräumen

 

 

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Buntraum (Nadine) (Donnerstag, 02 Februar 2017 22:43)

    Oh interessant, die zweite Variante kannte ich gar nicht. Aber die gefällt mir gut. Vor allem weil sie sichtbar macht was zu tun ist und was schon geschafft ist. Muss ich auch mal ausprobieren, der Februar ist ja noch jung...
    Schön Deinen Blog entdeckt zu haben!
    Liebe Grüße, Nadine

  • #2

    Tanja - Meine Kraftquelle (Freitag, 03 Februar 2017 12:12)

    Hallo Nadine,
    vielen Dank für Deine Nachricht.
    Ich mag die zweite Idee auch sehr. Zum einen, wie Du schon schreibst, wegen dem Überblick und zum anderen, weil man den Plan individuell gestalten und einsetzen kann. Gerade im Alltagstrubel zwischen Kindern, Job und Haushalt ist es ja manchmal schwer, seine Vorhaben konsequent durchzusetzen. Ein flexibler Ausmistplan kann da oft ganz schön hilfreich sein.
    Ich wünsche Dir viel Spaß bei der Umsetzung.

    Liebe Grüße und bis bald,
    Tanja