5 Schätze, die ich von der #denkst17 mitnehme

Meine erste Bloggerkonferenz, die #denkst in Nürnberg, liegt hinter mir. Ich blicke mit einem weinenden und einem lachenden Auge darauf zurück.

Lachend, weil ich so viele nette Menschen kennen gelernt habe und viele Anregungen für das Bloggen mitnehmen konnte. Weinend, weil es noch ein gutes Jahr bis zur nächsten #denkst dauert..

 

Du merkst schon, es war für mich eine ganz besondere Veranstaltung. Einiges von dem, was ich auf der #denkst gehört habe, beschäftigt mich jetzt noch. Ich spüre, wie es in mir arbeitet, ich mir Gedanken mache, meine Einstellungen  überprüfe und mir Fragen stelle, die ich mir vorher in der Art und Weise noch nicht gestellt habe.

 

Wie und was da genau in mir vorgeht, werde ich an dieser Stelle allerdings nicht verraten, denn manche Sachen müssen erst einmal in Ruhe wachsen und reifen.

Kommen wir daher zu den fünf Schätzen, die ich mir von der #denkst mitgenommen habe.

 

 

 

1. Es gibt unglaublich nette Blogger

Die #denkst war meine erste Konferenz. Daher kannte ich noch keine Blogger im wahren Leben und war entsprechend aufgeregt. Doch die Aufregung legte sich schnell, denn ich bin schlichtweg nur offenen und freundlichen Menschen begegnet. Die Standardfrage um ins Gespräch zu kommen war: "Und, wie heißt dein Blog?" Von der habe ich dann sogar nachts geträumt...

Ich war auf jeden Fall überrascht, wie herzlich und locker miteinander umgegangen wurde. In einigen Beiträgen habe ich gelesen, dass ein Bloggertreffen oft wie ein großes Klassentreffen ist. Nach der #denkst kann ich das bestätigen.

 

 

2. Es gibt unglaublich tolle Speaker

 

Ich bin jetzt noch geflasht von den ganzen Eindrücken, die ich bei den Vorträgen bekommen habe.

Bea hat die Veranstaltung dermaßen locker und unterhaltsam moderiert, dass ich ihr noch Ewigkeiten hätte zuhören können.

Bei Sophie, Andrea, Thorsten, Svenja, Severine und Rachel war ich ständig hin- und hergerissen: hänge ich ihnen gespannt an den Lippen oder schreibe ich eifrig mit, was sie zu verraten haben?

 

Vielen Dank, ihr tollen Speaker, dass ihr euer Wissen mit uns geteilt habt. Durch euch habe soviel neuen Input bekommen, dass ich damit noch eine Weile werde arbeiten können.

 

Ohne Frage, durch die #denkst werde ich meinen Blog, aber auch mich selbst, ein ganzes Stück weiterentwickeln können.

 

Ein großes Danke auch an Julia Hubinger vom Blog "Mama Schulze". Der Mut, mit dem Du vor uns über Deine Krankheit MS gesprochen hast, ist außergewöhnlich!

Nicht nur mir liefen bei Deinen Worten die Tränen. Wenn ich an die Stille im Saal zurückdenke, die herrschte, als du aus Deinem bald erscheinenden Buch vorgelesen hast, bekomme ich jetzt noch Gänsehaut!

 

Richtig geschockt war ich hingegen beim Vortrag "Online-Spiele - ein Spielfeld ohne Risiken" von T.G. Rüdiger, der uns, mit sehr deutlichen Worten, über die Gefahren aufklärte, denen Kindern bei Onlinespielen ausgesetzt sind.

Ich habe selbst zwei Kinder in einem Alter, in dem diese Spiele immer interessanter werden. Natürlich möchte ich wissen, welche Spiele sie spielen und habe auch ein Auge darauf, wie lange die beiden sich damit beschäftigen. Was ich aber völlig unterschätzt habe, und das gebe ich hier ganz ehrlich zu, ist die Gefahr, die von den Chaträumen dieser Spiele ausgeht. T.G. Rüdiger hat uns einige echte (!) Beispiele gezeigt, die mit einem harmlosen Chatgespräch angefangen haben und dann in die Richtung einer Straftat gingen (und hoffentlich rechtzeitig gestoppt wurden!)!

 

Daher der Appell an alle Eltern: lasst eure Kinder nicht einfach nur Spielen. Interessiert euch für das, was die Kids dort machen! Habt ein Auge darauf, klärt sie kindgerecht über die Gefahren auf und bestärkt eure Kinder darin, dass sie jederzeit zu euch kommen und mit euch reden können! 

 

 

 

3. Es gibt unglaublich leckere Süßigkeiten

 

Gibt es jemanden, der die Candybar von Hitschler nicht fotografiert hat? Ohne Frage, das war mein absoluter Lieblingsstand - und auch der von meinen Kindern. Die beiden haben es sehr genossen, sich jederzeit an dem Stand selbst bedienen zu dürfen. Da war es für sie auch absolut kein Problem (hust), dass ich zwischendurch immer wieder in den Vorträgen war und keine Übersicht hatte, wie viel Süßes sie denn letztendlich genascht haben. Ich habe es ihnen aus vollem Herzen gegönnt! Naschen bis zum Umfallen, ist das nicht herrlich?

Glücklicherweise hat mir auf der Heimfahrt keiner ins Auto gespuckt. Hurra!

 

 

 

4. Es gibt noch so vieles zu lernen

Ein Satz, den ich mir besonders dick in mein Notizbuch geschrieben habe, kam von Svenja:

 

"Bloggen heißt, eine Entwicklungsreise anzutreten."

 

Damit hat sie genau das Gefühl beschrieben, das ich schon eine ganze Weile mit mir herumtrage. Als ich vor ein paar Monaten mit dem Bloggen anfing, war ich mir sicher, dass es mit ein paar netten Texten, einigen schönen Bildern und ein bisschen Werbung getan ist.

Heute, ein knappes halbes Jahr später, weiß ich, dass es so einfach dann doch nicht ist. Plötzlich stehen da Begriffe wie SEO, Netzwerk, Newsletter, Blogparaden, Bildbearbeitung, Redaktionsplan, Facebook, Twitter, Instagram und Co. im Raum.

Es gibt noch einiges zu lernen, auszuprobieren und zu erfahren. Das alles kostet viel Zeit, Geduld und auch Nerven aber...

 

 

5. ...ich habe das Gefühl, auf einem unglaublich richtigen Weg zu sein

Das Gefühl in meinem Bauch und meinem Herzen sagt mir, dass ich genau das möchte! Ich möchte schreiben! Ich möchte mich täglich verbessern! Ich möchte mit all den Menschen, egal ob Leser, Bloggerkollege oder irgendwann auch Kooperationspartner, in Kontakt treten. Ich möchte von all diesen Menschen lernen, ihnen aber auch zeigen, was ich kann, was meine Stärken sind, was ich zu geben habe.

Ja, es ist eine Entwicklungsreise, die ich da angetreten habe. Ja, ich stehe erst am Anfang. Doch die ersten Schritte sind getan, und ich weiß, dass ich vieles mitbringe, was ich auf dieser Reise brauchen werde. Und all das, was ich noch nicht habe, werde ich unterwegs suchen und finden!

 

 

Mit diesen Worten möchte ich meinen Bericht über die #denkst17 abschließen. Nein, Moment! Ich habe noch was vergessen:

 

Ein herzliches Dankeschön an Sven und Susanne für die tolle Organisation. Ihr habt das klasse gemacht! Ebenso ein dickes Dankeschön an all die Sponsoren.

 

Ich freue mich schon jetzt auf die #denkst18. Legt mir bitte schon mal ein Ticket zur Seite!

 

Herzliche Grüße von

 

Tanja

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Kommentare: 4
  • #1

    Alicja Wiktoria (Donnerstag, 25 Mai 2017 21:18)

    Danke für diese tolle Zusammenfassung der denkst! Mir ging es ganz ähnlich. Die denkst hat mich auch inspiriert und motiviert, weiter zu machen und besser zu werden.
    Es war einfach ein tolles Event.
    Viele Grüße
    Alicja Wiktoria

  • #2

    Mareike (Freitag, 26 Mai 2017 08:18)

    Liebe Tanja, vielen Dank für die tolle Nachberichterstattung. Für deine persönliche Heldenreise wünsche ich dir eine gute Fahrt und dass du immer auf dem rechten Weg bleibst, oder dich zumindest da verirrst, wo es richtig spannend ist und du etwas lernen kannst.
    Viele Grüße
    Mareike

  • #3

    Jeanne (Freitag, 26 Mai 2017 12:26)

    Liebe Tanja,
    wow, das klingt ja wirklich fantastisch, was du da alles erlebt hast!!
    Und ich denke auch, dass das Bloggen eine interessante Reise ist und man täglich dazulernen darf.
    Freue mich schon auf deine kommenden Beiträge, so hochmotiviert, wie du nun bist :))
    Viele liebe Grüße

    Jeanne

  • #4

    Tanja@Meine Kraftquelle (Samstag, 27 Mai 2017 09:29)

    Vielen Dank für eure lieben Kommentare. Ich freue mich sehr darüber!
    Ja, ich bin richtig motiviert mit dem Bloggen weiterzumachen, zumal ich am Donnerstag ein weiteres Schlüsselerlebnis hatte.
    Der passende Beitrag ist gedanklich schon fast fertig. ;-)

    Liebe Grüße an euch drei und genießt das schöne warme Wochenende.
    Tanja