Naturkosmetik - eine selbstgemachte Gänseblümchencreme

Schon so manches Mal stand ich in der Drogerie vor dem Regal mit den Kosmetikprodukten und habe mich gefragt, wie ich in dieser Fülle die passende Creme für mich finden soll.

 

Die Verwirrung wurde bei mir immer noch größer, wenn ich den ein oder anderen Salbentiegel umgedreht habe, um die Inhaltsstoffe zu studieren. Was bitte ist zum Beispiel Tocopheryl Acetate oder Anhydroxylitol?

 

Und kann so etwas, das ich kaum aussprechen kann, wirklich gut für meine Haut sein?

 

Das in vielen Produkten Mineralöl, Silikone und allergie- oder sogar krebsauslösende Stoffe verwendet werden, erhöht mein Vertrauen in diese Cremes nicht unbedingt. Im Gegenteil!

 

Um all dem zu entgehen, bleibt nur der Griff zu einem Produkt aus der Naturkosmetik. Eine andere Möglichkeit ist es, seine Creme einfach selbst herzustellen. Für diese Variante habe ich mich letztendlich entschieden. Dafür habe ich ein Rezept gewählt, das ich nach Belieben variieren kann. Solche Grundrezepte liebe ich, denn so kann ich mir meine Creme ganz nach meinen Bedürfnissen zusammenstellen.

 

Für meine Creme habe ich Gänseblümchen verwendet. Diese kannst Du bei unreiner oder trockener Haut, bei stumpfen Verletzungen und bei kleineren Wunden als Schmerzstiller auftragen.

Grundsätzlich kannst Du jedes Kraut verwenden. Informiere Dich am besten vorher, welches Kräutlein Du am besten verwendest, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

 

 

Die Zubereitung

 

Du benötigst:

1 handvoll frischer Wildkräuter Deiner Wahl

150 ml gutes Öl (z.B. Oliven- oder Kokosöl)

8 - 10 gr. Bienenwachs, das sich zur Herstellung von Naturkosmetik eignet

 

  • schneide die frisch gepflückten Blütenköpfe in grobe Stücke, gib sie in ein Glas und fülle das Öl hinzu
  • erwärme das Ganze für 20 Minuten in einem Wasserbad. Achtung, lasse das Wasser nicht kochen, denn dadurch würden wertvolle Inhaltsstoffe zerstört werden
  • anschließend nimmst Du das Glas aus dem Wasser, lässt es abkühlen und schraubst den Deckel darauf (bitte erst, wenn der Sud abgekühlt ist! Sonst bildet sich am Deckel Kondenswasser und es kann zur Schimmelbildung kommen!)
  • Die eingelegte Blüten lässt Du nun ordentlich durchziehen
  • Nach ein bis zwei Tagen gießt Du die Blüten mit Hilfe eines Siebs ab
  • Gebe das Bienenwachs mit dem Kräuteröl in ein Glas und erwärme es im Wasserbad (auch hier gilt: nicht kochen lassen!).
  • Wenn sich alles schön miteinander verbunden hat, nimmst Du das Glas aus dem Wasserbad, lässt alles abkühlen, schraubst den Deckel drauf und fertig!

Schon hast Du eine Creme, die ganz frei von künstlichen Zusatzstoffen ist.

 

Noch ein Tipp zum Schluss: ich nehme meist die doppelte Menge an Zutaten und habe dadurch ein schönes Geschenk, das ich an eine gute Freundin verschenken kann. 

 

Hast Du schon einmal eine Creme selbst hergestellt?

Kannst Du Dir vorstellen, dieses Rezept auszuprobieren?

Schreib mir doch!

Ich freue mich auf Deine Nachricht.

 

Herzliche Grüße von

 

Tanja

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Verlinkt mit dem Sonntagsglück und EiNaB.

 

 

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Kommentare: 7
  • #1

    Maria Widerstand (Sonntag, 28 Mai 2017 10:46)

    Hallo Tanja!

    Dein Rezept kling wirklich einfach und leicht nachzumachen. Sobald ich eine gute Quelle für Bienenwachs aufgetan habe, werde ich das mal versuchen.

    Danke fürs Verlinken zu EiNaB!

    lg
    Maria

  • #2

    Tanja@Meine Kraftquelle (Sonntag, 28 Mai 2017 13:12)

    Hallo Maria,

    vielen Dank für deinen Eintrag. Ich habe das Bienenwachs über Amazon bestellt und bin mit der Qualität sehr zufrieden.
    Du bekommst aber auch auf dem Wochenmarkt gutes Wachs. Wichtig ist nur, dass es sich um reines Bienenwachs handelt, das ausdrücklich für die Herstellung von Naturkosmetik geeignet ist.
    Ich bin wünsche dir viel Spaß beim "Nachkochen". ;-)
    Viele Grüße von
    Tanja

  • #3

    Julia (Mittwoch, 31 Mai 2017 19:49)

    Danke für das Cremerezept. Das werde ich auf jeden Fall ausprobieren.
    Lg Julia

  • #4

    Tanja@Meine Kraftquelle (Donnerstag, 01 Juni 2017 15:23)

    Hallo Julia,
    es freut mich, dass Du das Rezept einmal ausprobieren möchtest. Ich wünsche Dir viel Spaß bei der Umsetzung.

    Viele Grüße von
    Tanja

  • #5

    Sternchen* (Donnerstag, 01 Juni 2017 17:27)

    Hallo, das Rezept klingt gut. Ich habe gerade erst umgestellt von normale Creme zu Kokosöl. Funktioniert super, aber man kann ja auch nicht immerzu Kokosöl verwenden, daher werde ich dein Rezept sicher bald ausprobieren.

    Vielen Dank. Sternchen*

  • #6

    Tanja@Meine Kraftquelle (Donnerstag, 01 Juni 2017 22:27)

    Hallo Sternchen*,
    vielen Dank für deinen Eintrag.
    Das Schöne an dem Rezept ist, dass du es ganz nach deinem Geschmack verändern kannst. Wenn du z.B. einen anderen Geruch haben möchtest, kannst du in die Creme ein paar getrocknete Lavendelblüten oder einige Tropfen von einem guten Aromaöl geben.
    Oder du kannst, wenn du etwas Abwechslung möchtest, statt dem Kokosöl ein anderes Öl verwenden. Ich habe die Creme mittlerweile auch schon mit Olivenöl ausprobiert. Das hat auch super geklappt.

    Ich liebe ja Kokosöl und verwende es mittlerweile nicht nur in der Creme, sondern auch als Haarkur. Das kann ich dir auch sehr empfehlen, sofern du es nicht schon ausprobiert hast. :-)

    Viele Grüße von
    Tanja

  • #7

    Jeanne (Freitag, 02 Juni 2017 08:27)

    Liebe Tanja,

    da "ticken" wir beide mal wieder gleich :)) Ich benutzt seit langem nur noch Produkte, die ich jederzeit auch essen würde!! Denn ich finde auch, dass diese Sachen mit den unaussprechlichen Namen schwerlich gut für den Körper sein können.
    Die Creme werde ich auf jeden Fall ausprobieren- allerdings muss ich erst warten, bis die Ringelblumen erblüht sind. Das Wachs hab ich mir beim Imker um die Ecke geholt und es liegt schon bei mir auf Halde :)
    Ich finde es super, dass du jetzt auch bei EiNaB dabei bist :))
    Ganz ganz viele liebe Grüße an dich

    Jeanne