5 geniale Ideen, mit denen du dir deine Erholung aus dem Urlaub erhälst

Sommerpause, Blogpause, Ferien, Auszeit vom Bloggen, Auszeit vom Schreiben, Kraftquelle

Kennst Du das? In den ersten Tagen nach dem Urlaub scheint Dir alles zu gelingen. Du bist erholt und voller Tatendrang. Egal, welche Herausforderung auf Dich warten, Du hast das Gefühl allem gewachsen zu sein. Komme da, was wolle!

 

Doch einige Tage später sieht die Sache ganz anders aus: das frühe Aufstehen strengt Dich an, Deine Energie wird weniger, Du bist nicht mehr so belastbar und Herausforderungen meisterst du auch nicht mehr so nebenbei.

 

Wie konnte das passieren? Wo ist die Erholung hin?

 

 

Die gute Nachricht ist: es gibt mehrere Möglichkeiten, mit denen Du Dir Deine Erholung aus dem Urlaub erhalten kannst. Fünf von ihnen möchte ich Dir heute vorstellen: 

 

 

1. Erinnere Dich an die schönsten Urlaubsmomente

Der Urlaub ist auch deshalb die schönste Zeit des Jahres, weil er voll einzigartiger Momente ist.

 

Was fällt Dir als erstes ein, wenn Du an den Urlaub zurückdenkst?

 

Siehst Du die sanften Wellen des Meeres? Deine Füße im heißen Sand? Die Sonne, die hinter den Bergen untergeht oder deine Familie, die fröhlich im spanischen Restaurant sitzt?

Spürst Du, wie sich Deine Laune augenblicklich verbessert? Lächelst Du bei dem Gedanken daran?

 

Die Erinnerungen können Dir neue Kraft schenken. Ein paar Muscheln auf der Fensterbank, die schönsten Urlaubsfotos in einem Bilderrahmen oder eine Postkarte am Badezimmerspiegel - diese kleinen Erinnerungen lassen Dich für einen Moment in den Urlaub zurückkehren.

Falls Dir Tagträume nicht zusagen, kannst Du Dir ein Stück Urlaub in den Alltag holen. Gönne Dir regelmäßig ein Abendessen beim Spanier Deines Vertrauens, spüre unter Deinen Füßen den warmen Sand vom Badesee oder genieße den Sonnenuntergang auf Deinem Heimatberg.

 

 

 

2. Nehme Dir konsequent Auszeiten

Diesen Punkt hast Du vermutlich schon so oft gelesen, dass Du ihn nur noch überfliegst, ABER er ist der effektivste von allen.

Also, zögere nicht, sondern schnappe Dir regelmäßig ein gutes Buch, genieße eine Auszeit in der Badewanne, entspanne mit Deiner Freundin bei einem Wellnesstag oder lege Dich einfach mal eine halbe Stunde in die Hängematte.

Schon ein paar Minuten, in denen Du Deinem Körper und Kopf eine Pause gönnst, helfen Dir, mit neuer Kraft zurück in den Alltag zu kehren.

 

 

 

3. Minimiere Termin- und Zeitdruck

Ständiger Zeitdruck strengt an. Er setzt Dich unter Hochspannung und sorgt dafür, dass Du unachtsam wirst. Dadurch vergisst Du Dinge oder wirst Deinen Mitmenschen gegenüber ungeduldig. Willst Du das?

 

Gerade in den ersten Tagen nach dem Urlaub ist es sinnvoll, nicht jede Minute zu verplanen. Sorge für ausreichend Puffer zwischen den einzelnen Terminen oder lasse einen Nachmittag völlig frei von Verpflichtungen. So kannst Du spielerisch Unvorhergesehenes auffangen, z.B. wenn Dein Kind noch ein Vokabelheft braucht, obwohl ihr am Vortag alle Schulhefte gekauft habt.

Außerdem bleibt so genügend Zeit, damit Du Dich wieder an den Alltag und neuen Rhythmus gewöhnen kannst.

 

 

 

 4.Vereinfache Deinen Alltag

Ich bin im Urlaub immer wieder überrascht, wie wenig wir brauchen. Ein Koffer mit Kleidung reicht für eine ganze Woche. Die Kinder brauchen kein Zimmer mit Spielzeug, ein Rucksack voll genügt auch. Fernseher? Brauchen wir ebenso wenig wie drei Regale mit Büchern.

Im Urlaub leben wir minimalistisch und müssen dennoch nichts entbehren.

 

Doch wie es im Alltag? Was brauchen wir wirklich?

 

Entsorge alles, was Du nicht mehr benötigst! Dadurch kannst Du leichter Ordnung halten und hast damit mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge.

Mehr zu dem Thema Aufräumen kannst Du auch in meinen Beiträgen "Meine beiden Lieblingsstrategien beim Aufräumen" und "7 Ideen für mehr Spaß beim Aufräumen" lesen.

 

 

 

5. Behalte Deine Bedürfnisse im Blick

Du hast wieder einmal so viel im Büro zu tun, dass Du ganz vergessen hast, ausreichend zu trinken? Zeit für ein ausgewogenes Mittagessen war auch nicht? Du faltest Abends um halb zwölf noch Wäsche, obwohl Dir ständig die Augen zufallen? Du kannst nicht mit den Kindern im Garten spielen, weil noch das Bad geputzt werden und die Wäsche akkurat nach Farbverlauf in den Schrank gelegt werden muss?

 

Wo bei all dem bleibst Du? Wie willst Du genügend Kraft haben, wenn Du Dich und Deinen Körper vernachlässigst?

 

Dabei ist es ganz einfach: wer zu wenig schläft, ist am nächsten Tage müde und wenig belastbar.

Wer zu wenig trinkt, kann sich nicht richtig konzentrieren und macht Fehler.

Wer nicht ausgewogen isst, hat weniger Energie und ein schlechtes Gewissen wegen der einseitigen Ernährung.

Wer lieber rund um die Uhr putzt als mit den Kindern Zeit zu verbringen, hat zwar eine saubere Wohnung, verpasst aber die Kindheit seiner Sprösslinge.

 

Ohne Frage, es gibt einfach diese Tage, an denen man spätabends noch Wäsche falten muss, das Mittagessen aus Fast Food besteht oder sich die Kinder auch mal alleine beschäftigen müssen. Einfach, weil manchmal trotz guter Planung die Zeit knapp ist. Doch wie sieht es in der Summe aus?

 

An wie vielen Tagen in der Woche ignorierst Du Deine Bedürfnisse?

 

 

Hört sich alles ganz einfach an, oder? Nun liegt es an Dir, was Du daraus machst...

 

 

Welcher der Vorschläge spricht Dich am meisten an? Hast Du noch weitere Ideen?

 

Herzliche Grüße von

 

Tanja

 

 

Diese Beiträge könnten Dich auch interessieren:

 

Gelassenheit, Kraftquelle, Kraftbrief
Kinderzimmer aufräumen, Ordnung im Kinderzimmer, Kinder aufräumen, Kraftquelle
Kraftquelle

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Jeanne (Donnerstag, 24 August 2017)

    Liebe Tanja,
    dein Beitrag spricht mir so aus dem Herzen; wie oft schon haben mein Mann und ich dieses Thema diskutiert und uns überlegt, wie man das "Urlaubs-feeling" hinüber in den Alltag retten kann, bzw, wie kann man verhindern, sich gleich wieder ins Hamsterrad zu stürzen und loszurennen.
    Mich spricht Punkt 4 übrigens am meisten an: in unserem Kurzurlaub in Schweden sind wir "nur" mit Handgepäck geflogen und hatten wirklich alles dabei, was wir brauchten! Es ist erstaunlich, wie wenig man braucht, das ist mir in diesen Tagen mal wieder bewußt geworden. Seitdem bin ich wieder konsequent am reduzieren und ausmisten und mit jeder Kiste, die unsere Wohnung verlässt, fühle ich mich leichter und befreit.
    Danke für diesen tolle Beitrag
    Fühl dich ganz doll gedrückt

    Jeanne