Früh aufstehen leicht gemacht - so kommst du morgens gut aus dem Bett

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Ich gebe es zu: ein Frühaufsteher bin ich definitiv nicht. Wenn morgens kurz vor 6 Uhr der Wecker klingelt, würde ich mich am liebsten noch einmal umdrehen und ein oder zwei Stunden weiterschlafen.

An mindestens  5 Tagen in der Woche geht das allerdings nicht.

Kommt Dir das bekannt vor? Quälst Dich morgens auch mit dem frühen Aufstehen?

 

Letztendlich bleiben nur zwei Möglichkeiten:

1. zu resignieren und sich weiterhin verschlafen aus dem Bett zu quälen oder

2. das Aufstehen so zu verändern, dass Du wach und voller Energie in den Tag starten kannst.

 

Ich habe mich für die zweite Möglichkeit entschieden. Dafür habe ich mir einige neue Rituale überlegt, die ich heute mit Dir teilen möchte.

 

 1. Vorbereitung ist alles

Der Wecker klingelt. Während Du langsam zu Dir kommst, fällt Dir ein, was Du in der nächsten Stunde alles erledigen musst: die Kinder wecken, Kleider raussuchen, anziehen, die Kinder noch einmal wecken, Brotdosen richten, Ranzen und Kindergartentasche packen, wichtige Elternzettel unterschreiben, alle ins Bad schicken, den Frühstückstisch abräumen usw.

 

Solche Gedanken motivieren nicht zum Aufstehen.

Hilfreich kann es sein, am Abend alles vorzubereiten, was sich vorbereiten lässt: alle legen vor dem Schlafen die Kleider für den nächsten Tag raus, die Brotdosen kommen fertig gerichtet in den Kühlschrank, der Frühstückstisch wird schon einmal gedeckt...

So kannst Du (und der Rest Deiner Familie!) ganz entspannt in den Tag starten.

 

 

 

2. Früh genug ins Bett gehen

Es klingt so einfach und einleuchtend. Doch genau dieser Punkt wird so oft außer Acht gelassen: sorge für genügend Schlaf, damit Du am Morgen gut aus dem Bett kommst. Zwischen 7 und 9 Stunden pro Nacht sollten es schon sein.

Versuche möglichst zur gleichen Zeit schlafen zu gehen. Dein Körper wird sich daran gewöhnen und Du wirst schneller einschlafen können. 

 

 

 

3. Wo ist der Wecker?

Das Schwerste am frühen Aufstehen ist es, überhaupt erst das warme Bett zu verlassen. Wenn Du den Wecker außerhalb Deiner Reichweite aufstellst (z.B. auf die Fensterbank), wirst Du sicher schneller aufstehen - einfach schon, um morgens Ruhe vor dem Weckerläuten zu haben.

 

 

 

4. Bringe deinen Kreislauf in Schwung

Mit kleinen Übungen kannst Du Deinen Kreislauf morgens in Schwung bringen. So schüttelst Du die Müdigkeit ab und startest frisch in den Tag. 

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Am besten testest Du sie alle und schaust, welche Dir am meisten zusagen. 

 

  • Höre Deine Lieblingsmusik. Am besten eignen sich Songs, die Dich zum Tanzen und Mitsingen mitreißen
  • Gehe kalt duschen. Ja, ich gebe zu, das erfordert etwas Überwindung, wird aber sofort Deine Lebensgeister wecken. Alternativ kannst Du Dir auch kaltes Wasser über die Handgelenke laufen lassen oder Dein Gesicht damit waschen.
  • Auch etwas Gymnastik wird Dich schnell wecken. Wie wäre es mit ein paar Dehnungsübungen am geöffneten Fenster? Die frische Luft wird Dich zusätzlich beleben.

 

 

 

 

5. Fülle Deinen Energiespeicher auf

Über Nacht hat sich Dein Energiespeicher geleert und muss dringend aufgefüllt werden.

 

Deinen Flüssigkeitsbedarf kannst Du mit einem großen Glas Wasser decken. Anschließend solltest Du etwas essen. Frühstücken ist nicht jedermanns Sache. Ich gehöre auch zu den Menschen, die lieber erst einmal einen Kaffee trinken und später am Vormittag frühstücken. 

Nun gewöhne ich mir an, morgens ein paar Löffel Müsli zu essen oder ein Glas Smoothie zu trinken. Beides lässt sich hervorragend am Vorabend vorbereiten.

 

 

 

6. Freue dich auf den nächsten Tag

Stelle Dir vor, Du freust Dich morgens beim Aufwachen auf den neuen Tag. Wie wirst Du ihn beginnen?

Na klar, voller Vorfreude. Dadurch fällt Dir auch das Aufstehen leichter.

Mach Dir deshalb schon beim Einschlafen Gedanken darüber, was Dir der neue Tag bringen wird. Was willst Du erreichen? Welche besonderen Momente warten auf Dich? Welche Menschen wirst Du treffen? Was wirst Du Dir gönnen?

 

 

 

Das waren sie, meine Tipps, mit denen das Aufstehen am frühen Morgen leichter wird. Sicher ist es kein Kinderspiel, seine Gewohnheiten vom einen auf den anderen Tag zu verändern. Ein wenig Willenskraft ist schon nötig. Doch ich bin mir sicher, dass es Dir mit diesen 6 Tipps leichter gelingen wird. 

 

Was hilft Dir morgens gut aus dem Bett zu kommen?

 

 Herzliche Grüße von

 

Tanja

 

 

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Jeanne (Donnerstag, 07 September 2017 10:51)

    Liebe Tanja,
    das sind wirklich sehr hilfreiche und wertvolle Tipps :))
    Ich gehöre auch zu den Menschen, die vor 10 Uhr und VOR dem 1. Kaffee fast nicht auf Betriebstemperatur kommen; da ich aber gelesen hab´dass das Gehirn mind. 21 Tage braucht, um aus einer Tätigkeit eine Gewohnheit werden zu lassen, hab ich es tatsächlich täglich mit dem Sonnengruß probiert. Das Ergebnis: Ich kann gar nicht mehr OHNE und es ist wirklich wie Zähneputzen, so sehr gewöhnt man sich daran. Auch wenn ich die ersten Grüße noch im Tief-und Halbschlaf mache, so bin ich spätestens bei Nr. 30 so topfit, dass ich gut gelaunt meinen Mann aus dem Bett werfen kann (der Arme, aber da muss er durch ;-) Und die Zeit, die ich morgens für Frühstück vorbereiten etc. gebraucht habe, kann ich dank gezielter Organisation, so wie du sie oben vortrefflich beschreibst, nun in meinen Morgensport investieren.
    Wirklich ganz toller Beitrag :)
    Ganz liebe Grüße

    Jeanne

  • #2

    Tanja@MeineKraftquelle (Donnerstag, 07 September 2017 16:51)

    Liebe Jeanne,
    vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich bewundere Deine Disziplin. Alleine bei der Vorstellung morgens um kurz vor 6 den Sonnengruß zu machen, werde ich schlagartig müde. ;-)

    Super, dass Du es geschafft hast. Und ja, Körper und Kopf brauchen 21 Tage um sich an neue Dinge zu gewöhnen. So kenne ich es auch. Was sind schon drei Wochen? Auf geht`s!

    Viele Grüße von Tanja

  • #3

    Bettina (Dienstag, 12 September 2017 17:17)

    Hallo Tanja,
    das sind tolle Tipps.
    Am schwersten finde ich es ja, den inneren Schweinehund zu überwinden. Wenn der Wecker klingelt, würde ich mich am liebsten rumdrehen und weiter schlafen.
    Aber mit deinen Ideen bekomme ich hoffentlich die Macht über den Schweinehund zurück.
    Danke sehr.