Meine Freitagslieblinge am 22.09.17

Nachkriegskinder, ein Teich im Wald und alles wird gut

 

Puh, derzeit sind die Tage wirklich gut gefüllt. Ich habe das Gefühl, dass ich nur noch von einem Termin zum anderen rase. Kaum habe ich eine Aufgabe erledigt, kommen schon zwei neue.

Der September ist jedes Jahr gut gefüllt, aber dieses Mal toppt er alles!

Umso wichtiger ist es mir, die wenigen Auszeiten zu genießen und in ihnen neue Kraft zu tanken. Die Freitagslieblinge sind mir in solchen Wochen besonders wichtig, denn sie helfen mir, mich auf die schönen Momente zu konzentrieren und zur Ruhe zu kommen.

Dabei hilft mir natürlich auch mein Monatsmotto im September "In der Ruhe liegt die Kraft".

 

 

 

Mein Lieblingsbuch

In dieser Woche habe ich ein ganz besonderes Buch gelesen: "Nachkriegskinder" von Sabine Bode.

Die Autorin erzählt dort von den Auswirkungen, die der Krieg auf die Kinder hatte, die in den Jahren zwischen 1950 und 1960 geboren wurden. Es ist die Generation der Nachkriegskinder. Sie haben den 2. Weltkrieg zwar nicht am eigenen Leib erfahren müssen, doch seine Folgen haben ihre Kindheit ohne jede Frage geprägt.

Ihre Eltern, unsere Großeltern, haben als Erwachsene den Krieg erlebt, waren vielleicht auch aktive Kriegsteilnehmer. Wie hat das die Kindheit unserer Eltern beeinflusst?

 

Das Buch hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Es ist nicht leicht über den Krieg zu lesen. Noch schwerer ist es, sich vorzustellen, dass die eigenen Eltern oder Großeltern diese grauenhaften Erfahrungen gemacht haben. Vielleicht waren sie keine Soldaten, vielleicht nicht an der Front oder von der Judenverfolgung betroffen. Und doch hatten der Krieg, die Angst und der Hunger große Auswirkungen auf ihr Leben. Mir hat das Buch sehr geholfen, so manche Verhaltensweisen meiner Eltern und Großeltern besser zu verstehen....

 

 

 

 

Mein Lieblingsessen

Ok, das mit dem Essen der Woche lasse ich dieses Mal besser. Es musste hauptsächlich schnell gehen. Ein Käsebrot oder Nudeln mit Tomatensoße sind zwar auch sehr lecker, aber....nun ja.....

 

 

 Lieblingsmoment mit den Kindern

Gestern, da gab es einen magischen Moment zwischen meinem Kind und mir. Ich brachte meine Tochter in die Schule. Zur Verabschiedung kommt sie meistens noch einmal zur Mauer. So war es auch gestern. Ich wünschte ihr noch einmal einen schönen Tag und fügte ein "Ich liebe dich" hinzu. Das ist nichts besonderes, denn so verabschiede ich sie fast jeden Tag.

Doch dieses Mal schaute sie mich mit ihren großen dunklen Augen an. Ich erwiderte ihren Blick. Und da war er, dieser magische Moment, in dem die Welt stillzustehen schien, in dem es nur uns beide gab und unsere tiefe Zuneigung füreinander. Unbeschreiblich schön! Mir ist jetzt noch ganz warm ums Herz!

 

 

Lieblingsmoment nur für mich

Die Woche war reichlich gefüllt mit Arbeit, Einkaufen und Organisieren. Dennoch habe ich mir an einem Nachmittag zwei Stunden genommen und bin in den Wald gegangen. Mir tun die Ruhe und die Bewegung gut. Bei diesem Spaziergang habe ich diesen wunderbaren Ort entdeckt: ein kleiner Teich in der Herbstsonne. Ist er nicht herrlich?

 

 

 

 

Meine Inspiration der Woche

 

"Alles ist gut, so wie es ist." 

 

 

In diesem Sinne wünsche ich Dir ein schönes Wochenende, mit ganz viel Sonne und vielen entspannten Stunden.

 

Wie war Deine Woche?

Welche besonderen Momente hast Du erlebt?

 

 

Herzliche Grüße von

 

Tanja

 

 

Verlinkt mit den Freitagslieblingen von Berlinmittemom.

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Jeanne (Sonntag, 24 September 2017 18:16)

    Liebe Tanja,
    das Bild mit dem Teich hat fast schon etwas "Mystisches"!! So genial!!
    Das Buch klingt auch toll; meine Schwiegereltern sind Baujahr 51- Ich glaube, das erklärt so einiges. Auch die "Nach-mir-die-Sintflut-Denkweise"!! Und: "Wir schränken uns in nichts (mehr) ein!!
    Der Moment mit deiner Tochter, den du da beschreibst, ließ mir eine regelrechte Gänsehaut über den Rücken laufen. Da hat man doch das Gefühl, dass man dem Gegenüber direkt in die Seele blicken kann, oder?? Solche Momente sind wirklich etwas ganz besonderes und das sollte man sich immer wieder in Erinnerung rufen.
    Ich wünsche dir noch eine nicht mehr ganz so hektische Woche.
    Fühl dich doll gedrückt
    Jeanne