"Mehr Bewusststein für Lebensmittel" - Mein Monatsmotto im November

Monatsmotto, Kraftquelle, Berge, Schritt für Schritt, in der Ruhe liegt die Kraft

Schon ist der Oktober wieder vorbei! Schade, denn es war ein toller Monat. Er stand unter dem Motto 

 

  "Herbstzauber für die Sinne."

 

Wahrlich zauberhafte Tage liegen hinter mir.

ich habe ein Kürbisfest und den Herbstmarkt besucht, viel Sonne getankt, mehrere Wanderungen im Gebirge unternommen, leckere Köstlichkeiten gegessen und die Wohnung herbstlich dekoriert.

 

Außerdem liegt ein toller Urlaub hinter mir. Ein Urlaub, der mich verändert hat. Der mich ein großes Stück weiter zu dem gebracht hat, wer ich bin und wie ich zukünftig leben will.

Das hört sich ein ein wenig mystisch an, das gebe ich zu. Es fühlt sich aber verdammt gut an. Mehr dazu werde ich bald auf "Meine Kraftquelle" schreiben. Jetzt ist es aber erst einmal an der Zeit für ein neues Monatsmotto.

 


 

Ich trage die Frage schon eine ganze Weile in mir, doch erst in den letzten Tagen wurde sie so laut, dass ich sie nicht länger ignorieren konnte. Ausgerechnet beim Kartoffelschälen "überfiel" sie mich.

 

Genervt schrubbte ich die Erde von den Bauernhofkartoffeln. Die Zeit war knapp und mein Geduldsfaden sehr kurz.

Warum habe ich die eigentlich gekauft, fragte ich mich. Warum habe ich nicht die Kartoffeln vom Discounter genommen? Die wären wenigstens schon von Maschinen gewaschen worden und ich bräuchte sie nur noch in den Kochtopf geben. Wieviel Zeit und Arbeit ich so sparen könnte!

 

Plötzlich wurde mir bewusst, was ich da gerade dachte. Mit dem Bewusstsein kam auch die Frage, die mich sehr nachdenklich machte: 

 

Wann haben wir eigentlich aufgehört, unser Essen und dessen Zubereitung wertzuschätzen?

 

Wie kann es sein, dass wir soviel Zeit mit wesentlich unwichtigeren Dingen verbringen, aber gefühlt zu wenig Zeit haben, um uns eine abwechslungsreiche Mahlzeit aus frischen und hochwertigen Zutaten zu kochen?

Wann sind wir so bequem geworden, dass uns selbst das Putzen von Kartoffeln zu anstrengend ist?

 

Lebensmittel sind Lebens-Mittel. Sie sorgen dafür, dass wir gesund und leistungsfähig zu bleiben. Sie geben uns die Energie, die wir für unseren Alltag brauchen. Manchmal sind sie auch kleine Seelentröster (das notwendige Stück Schokolade an grauen Tage, das kennst Du auch, oder?). 

Das alles sind gute Gründe, um sich mehr Gedanken darüber zu machen, was und wie wir essen. Daher habe ich beschlossen, mich im November intensiver mit dem Thema auseinander zu setzen.

 

Ich möchte:

 

  • mich mehr darauf konzentrieren, was ich esse. (Woher kommen meine Lebensmittel? Was brauche ich wirklich an Lebensmitteln? Welche erhöhen mein Wohlbefinden und welche nicht?)
  • meine Mahlzeiten bewusst zubereiten. Das schult die Achtsamkeit, tut meinem Körper gut und entschleunigt.
  • vermehrt Rezepte kochen, die aus wenigen aber dafür hochwertigen Zutaten bestehen. Ein großer Teller leckerer Bratkartoffeln (die Kartoffeln natürlich vom Bauernhof!), mit Zwiebeln, Rosmarin und einem frischen Salat ist eine hervorragende Alternative zu Schnitzel mit Pommes.
Ich bin schon sehr gespannt darauf, welche neuen Rezepte auf mich warten und wie sich meine Einstellung zu dem Thema Ernährung ändern wird. 

 

Wie sieht es bei Dir aus?

Wie gehst Du mit Lebensmitteln um?

 

Herzliche Grüße von

 

Tanja

Verlinkt mit Sonja`s "wertvoll-blog".

 

 

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Kommentare: 6
  • #1

    Sonja (Donnerstag, 02 November 2017 16:44)

    Liebe Tanja,
    dein Monatsmotto mag ich sehr. Seit ich in der Kantine esse, fehlt mir richtig gutes Essen sehr. Da ich außerdem ungern aufwändig koche, kommt mir dein dritter Punkt auch sehr gelegen. Was ich vor allem brauche, ist Nahrung, die mir Kraft und Energie spendet und mich nicht müde und schlapp macht.
    Ich wünsche dir einen wundervollen November! Liebe Grüße, Sonja

  • #2

    Maria Widerstand (Freitag, 10 November 2017 16:34)

    Hallo Tanja!

    Da musste ich schmunzeln wegen den Kartoffeln. Ich habe einen ähnlichen Anfall gehabt, wie ich einmal Kohlsprossen geputzt habe. Darüber habe ich auf meinem Blog auch geschrieben. Ziemlich genau vor einem Jahr am 22.11., habe gerade nachgesehen, bezeichnender Beitragstitel: "Wer hat an der Uhr gedreht" :-D

    Ich finde es super, dass Du Deine Gedanken gleich als Anlass nimmst, einmal näher hin zu schauen.

    Bin schon sehr gespannt, was Du berichten wirst!

    lg
    Maria

  • #3

    Tanja@MeineKraftquelle (Freitag, 10 November 2017 17:50)

    Hallo Maria,

    schön, dass Du zu mir gefunden hast und danke, dass ich nun ein neues Wort für Rosenkohl kenne. Kohlsprossen - das kannte ich bisher noch nicht. Bevor ich gerade Deinen Artikel gegoogelt habe, dachte ich, dass Du aus Kohl Sprossen gezogen hast. ;-)

    Ich finde es toll, dass wir ähnliche Ansichten haben. Ich habe mich eben durch Deinen Blog geklickt und komme aus dem Lesen gar nicht mehr raus. Meine Abendlektüre steht für heute schon fest. ;-)

    Liebe Grüße von
    Tanja

  • #4

    Maria Widerstand (Samstag, 11 November 2017 12:55)

    Hallo!

    Da soll noch einer sagen, dass Bloggen nicht bildet :-) Ich versuche immer wieder einmal "österreichisch" einfließen zu lassen. Das sorgt manchmal für Gelächter ;-)

    lg
    Maria

  • #5

    Hauptstadtpflanze (Samstag, 11 November 2017 21:45)

    Hallo Tanja,
    das ist wirklich ein inspirierendes Monatsmotto. Vor allem gefällt es mir, dass für Dich die Schokolade dazu gehört, also Du nicht einfach einem Gesundheitsdogma oder einer Ernährungsrichtung folgst, sondern wirklich auf Dich und Deine Bedürfnisse achtest. Das möchte ich auch weiter ausbauen. Viele Grüße, Svenja

  • #6

    Tanja@MeineKraftquelle (Sonntag, 12 November 2017 11:18)

    Hallo Maria,

    ja, Bloggen bildet ungemein. Was ich dadurch schon alles gelernt habe, das darf ich gar nicht laut sagen. ;-)


    Liebe Svenja,
    danke für Deinen Kommentar. Schokolade (oder auch andere Süßigkeiten) gehören für mich definitv zum Leben dazu. Wichtig ist für mich aber die Menge und der Genuss. Manchmal muss es einfach ein Stück Schoko sein. Wenn ich dieses bewusst esse, ist es für mich mindestens genauso "gesund" wie ein Apfel.

    Sei von mir gegrüßt. Ich wünsche Dir, dass Du es auch weiterhin schaffst, Deine Ernährung bewusster zu gestalten.

    Tanja