10 Dinge, die ich in der Adventszeit garantiert NICHT mehr tun werde

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Das Jahr neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Doch, halt, bitte keine Panik bekommen! Vorher wartet auf uns noch die schönste Zeit des Jahres: die Vorweihnachtszeit.

 

Wie geht es Dir, wenn Du an die Wochen vor Weihnachten denkst? Fühlst Du Dich schon jetzt gestresst, überfordert und bekommst schlechte Laune? Ist Dein Terminkalender übervoll und Du sehnst Dich auf die Tage zwischen den Jahren weil da endlich ein wenig Ruhe einkehrt?

Oder siehst Du der Adventszeit gelassen entgegen, weil es für Dich eine besinnliche Zeit ist, in der Du viele magische Momente erlebst? Freust Du Dich auf die Vorweihnachtszeit?

 

Für mich waren die Wochen vor Weihnachten lange mit viel Stress verbunden. Der Terminkalender war schon Ende November übervoll: Weihnachtsfeier hier und dort, Weihnachtsmarkt mit der Freundin, den Kollegen, der Familie, Weihnachtstheater im Kindergarten, Weihnachtskonzert in der Schule, Geschenke besorgen, Essensplan schreiben, das Haus putzen und nebenbei noch Nikolaus feiern, mit den Kindern basteln und Plätzchen backen.

 

Puh, ganz ehrlich, da habe ich drei Kreuze gemacht, wenn endlich Heiliger Abend war und ich nach der Bescherung erschöpft auf das Sofa fallen konnte - natürlich mit einem schlechten Gewissen, denn ich hatte es nicht mehr geschafft mit den Kindern Engeln zu basteln, der Nachbarin fünf Häuser weiter Plätzchen zu bringen und die Straße zu fegen....

 

Als ich damit begann, mich mit dem Thema "Kraftquellen" zu beschäftigen und viel darüber nachzudenken, wie ich mein Leben noch bewusster gestalten kann, veränderte sich auch meine Sicht auf die Adventszeit. Ich überlegte, wie ich den Stress in der Adventszeit möglichst vermeiden konnte.

 

 

Besonders hilfreich war dabei die einfache Frage: "Was ist mir im Advent wirklich wichtig?"

 

 

Plötzlich wurde mir bewusst, dass ich viel zu viel Zeit mit Dingen verbringe, die mich im Advent unglaublich unter Stress setzen. Woran das liegen mag, dass ich sie trotzdem machte?

 

Das ist eine berechtigte Frage. Es sind wohl meine eigenen Erwartungen, die mir da im Weg standen. Ich wollte, dass Weihnachten perfekt ist! Doch was bedeutet für mich eigentlich perfekt?

 

Gehören für mich saubere Fenster zum Perfektsein dazu? Oder kann es für mich auch ein perfekter Moment sein, wenn wir am Heiligen Abend als Familie entspannt um den Baum sitzen und den Zauber von Weihnachten in unseren Herzen tragen?

 

 

 

 

Mit diesen Fragen habe ich mich in den letzten drei Jahren beschäftigt. Mittlerweile weiß ich genau, wie ich unsere Adventszeit gestalten möchte. Und ich weiß auch, auf welche Dinge ich in diesen Wochen verzichten möchte.

Hier sind sie, meine 10 Dinge, die ich in der Adventszeit garantiert nicht mehr tun werde:

 

1. Die Fenster putzen

 

 

2. Von einem Termin zum anderen hetzen

 

 

3. Drei Tage mit der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum zu verbringen

 

 

4. Ein aufwendiges Weihnachtsmenü kochen

 

 

5. Es allen Recht machen zu wollen

 

 

6. Die Kinder mit materiellen Geschenken überhäufen

 

 

7. Tagelang in der Küche stehen und Plätzchen backen

 

 

8. Am Weihnachtsmorgen zum Supermarkt rennen

 

 

9. Mich selbst unter Stress setzen

 

 

10. Vergessen, um was es an Weihnachten wirklich geht

 

 

 

Das sind sie, meine Liste mit den 10 Dingen, die ich in der Adventszeit garantiert nicht mehr machen möchte. Vielleicht fragst Du Dich nun: eine schöne Liste hat die Tanja da geschrieben, aber worauf legt sie denn stattdessen in der Vorweihnachtszeit Wert?

 

Die Frage möchte ich Dir gerne zum Abschluss beantworten.

 

  • Ich möchte im Advent gemeinsame Zeit mit einer Familie und meinen Freunden verbringen.
  • Ich möchte mit ihnen in Ruhe basteln, Kaffee trinken und Kekse knabbern - ohne dabei ständig auf die Uhr schielen zu müssen.
  • Ich möchte mich richtig auf die Adventszeit einlassen.
  • Ich möchte den Geruch der frischen Tannenzweige wahrnehmen, dem Flackern der Kerzen zuschauen, die Wärme der Teetasse in meinen Händen spüren, die Gewürze in den Plätzchen schmecken, den Schnee unter meinen Winterstiefeln knirschen hören bzw. alternativ in die Regenpfützen springen.
  • Ich möchte Geschichten lesen, die mein Herz erwärmen, möchte mit den Kindern die Vorfreude auf den Heiligen Abend spüren, vom Christkind träumen, meine Wünsche aufschreiben und hoffen, dass sie in Erfüllung gehen.
  • Ich möchte genießen, feiern, teilen und leben....

 

 

Und Du?

Wie möchtest Du Deine Adventszeit verbringen?

 

Herzliche Grüße von

 

Tanja

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Kommentare: 6
  • #1

    Jeanne (Mittwoch, 21 November 2018 14:09)

    Liebe Tanja,
    also jetzt bin selbst ich baff und sprachlos. Warum? Ganz einfach, gerade heute Morgen hatten mein Mann und ich dieses Vorweihnachtsthema mit diesem "Black- Dingenskirchens- Schrott" und diesem Wahnsinn, der sich daraus ergibt. Und was für ein herrlich entspanntes Leben wir haben, seit wir diesen ganzen Mist nicht mehr mitmachen. Deine Liste ist übrigens super! Und ich wünschte mir, ich wäre früher auch so entspannt gewesen, doch ich war weit davon entfernt. Von daher sollte man deine Liste in Stein meiseln. Vor ein paar Jahren noch hab ich auch nach der ersten Liste gelebt, doch inzwischen lebe ich die zweite und bin so unendlich dankbar dafür. Inzwischen hab ich sogar das Gefühl, als wäre ich groteskerweise Zuschauer in dem ganzen Treiben, bzw. als würde ich einen riesigen Ameisenhaufen betrachten, in dem es nur so wimmelt!! Ich wünschte, es würden immer mehr Leute sich wieder daran erinnern, wofür Weihnachten im Grunde genommen steht. Von daher finde ich deinen Post sehr gelungen und vielleicht besinnt sich ja der eine oder andere letztendlich doch wieder?!
    Sei gaaanz lieb gegrüßt

    Jeanne

  • #2

    Trienchen (Mittwoch, 21 November 2018)

    Das klingt gut :-)
    Bei mir sind es vor allem die vielen Weihnachtsessen und Termine, die mich unfassbar stressen! 3 Weihnachtsessen direkt hintereinander haben mir letztes Jahr den Rest gegeben und ich wollte das auf keinen Fall wieder. Jetzt sind es 2 und am 3. Tag die Weihnachtsfeier. Ich will da nicht hin! Mal sehen, ob ich das wirklich durchziehe.

  • #3

    Isabell (Mittwoch, 28 November 2018 16:08)

    Liebe Tanja,
    ich habe noch keine Plätzchen gebacken. Dafür aber schon ein paar leckere "selbst gekauft" :-). Backen werde ich, sobald ich Lust und ausreichend Zeit dazu habe.
    Ich lasse mich während der Vorweihnachtszeit grundsätzlich nicht stressen. Es stehen zwar noch ein paar Termine an, aber ich mache es wie Trienchen und gehe nur hin, wenn ich auch möchte. Am Samstag ist die erste Feier und auf die habe ich schonmal gar keine Lust. Ich bin mir jetzt schon ziemlich sicher, dass ich sie ausfallen lasse. Zu groß und zu trubelig für meinen Geschmack. Aber es gibt auch noch ein paar Termine auf die ich mich jetzt schon freue :-).
    Ich wünsche dir jetzt schon mal eine tolle Adventszeit. Lass es dir gut gehen!
    LG
    Isabell

  • #4

    Tanja@MeineKraftquelle.de (Mittwoch, 28 November 2018 18:53)

    Liebe Jeanne,
    habe ich Dir eigentlich von der Kamera erzählt, die ich in Eurem Wohnzimmer installiert habe und mir der ich Eure Gespräche verfolgen kann? Oder wie sonst soll es klappen, dass ich so oft die passenden Texte zu Euren Gesprächen verfasse.... ;-)
    Nun aber ernsthaft: ja, der Konsum (egal ob in Form von Gegenständen, die gekauft werden oder in Form von Terminen, zu denen wir hetzen) ist die Seite.
    Die andere Seite ist es, sich bewusst mit dem Thema Advent auseinander zu setzen und Grenzen zu setzen, wenn man merkt, dass man auf einem Weg ist, der einem nicht gut tut.
    Beides hat natürlich seine Berechtigung. Ich würde mir jedoch wünschen, dass die Menschen sich ihr Verhalten und ihre Reaktionen bewusst machen würden.

    Danke für Dein Kompliment zu meiner Liste. Das tut gut zu lesen.
    Fühle Dich von mir ganz feste gedrückt!
    Tanja


    Liebes Trienchen,
    vielen Dank für Deinen Kommentar, der sich ein wenig verzweifelt anhört. Ich drücke Dir fest die Daumen, dass Du eine Lösung findest, die Dir gut tut und die Freude auf die Weihnachtsfeiertage zurückbringt. Vielleicht ist ja ein Kompromis möglich?

    Alles Liebe von Tanja


  • #5

    Tanja@MeineKraftquelle.de (Mittwoch, 28 November 2018 18:57)

    Liebe Isabell,
    vielen Dank für Deinen lieben Kommentar. Ja, genau so wie Du es schreibst, stelle ich es mir vor. Die Adventszeit möchte ich mit den Terminen verbringen, bei denen ich ein gutes Gefühl habe und worauf ich mich freue. Alles, wo ich ein Bauchgrummeln verspüre, sage ich dankend ab. Vielleicht passt es im nächsten Jahr besser.
    Dadurch verspricht die Adventszeit entspannt und besinnlich zu werden und ich weiß, dass ich die Termine, die ich habe, mit Freude wahrnehmen werden. Davon profitiere am Ende nicht nur ich, sondern auch die anderen.

    Ich wünsche Dir eine ganz wunderbare Zeit.
    Liebe Grüße von
    Tanja

  • #6

    Marion (Freitag, 30 November 2018 09:53)

    Liebe Tanja, auch ich habe vor einigen Jahren angefangen, die schöne, besinnliche Zeit zu genießen und nur noch das zu unternehmen, was mir gut tut und mir gefällt. So habe ich keinen Stress mehr und nur noch schöne Termine. Allerdings werde ich von Bekannten schon schräg angeguckt, weil ich so wenige Termine habe und nicht erst stundenlang meinen Timer durchschauen muss, ob evtl. ein Treffen passt oder nicht. *lach. Leider gibt es immer noch viele Menschen, die der Meinung sind, nur wenn der Terminkalender voll ist, sind sie wer. Nun ja...sie kommen auch noch dahinter. Ich selbst genieße derweil die schönen Dinge des Lebens.
    Liebe Grüße und ein schönes erstes Adventswochenende
    Marion