Sorge gut für Dich!

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"Sorge gut für Dich", so lautet das Motto, dass sich in den nächsten Monaten durch meinen Blog ziehen wird.

In unseren effizienten Welt ist das Thema brandaktuell. Wir sind gestresst von den vielen Aufgaben, die täglich an uns gestellt werden, haben das Gefühl, dass wir zu wenig Zeit haben und versuchen uns ständig zu optimieren. Dabei vergessen wir häufig das Wichtigste in unserem Leben: uns selbst!

Heute schreibe ich darüber, was mit Selbstfürsorge gemeint ist, warum es so wichtig ist, gut für sich zu sorgen, und ich nenne einen Fehler, den wir fast alle machen, wenn es um das Thema Selbstfürsorge geht.

 

 Was ist Selbstfürsorge?

 

Selbstfürsorge bedeutet, dass Du sorgsam mit Deinen Bedürfnissen und Gefühlen umgehst. Du kümmerst Dich gut um Deinen Körper und Deine Seele, nimmst Dir Zeit für die Dinge, die Dir Freude machen und verzichtest auf etwas, dass Dir schadet.

 

Wer gut für sich sorgt, kann Belastungen und Stress ausgleichen.

 

Das hört sich erst einmal einfach an und vielleicht nickst Du jetzt zustimmend mit dem Kopf, doch es gibt einen Fehler, den viele Menschen bei der Selbstfürsorge machen. Dazu komme ich gleich. Lass uns erst einmal schauen, warum es so wichtig ist, gut für sich zu sorgen.

 

 

 

Warum ist es so wichtig, gut für sich zu sorgen?

 

Sicher kennst Du folgende Situation:

Der Alltag ist genaustens strukturiert. Nach der Arbeit noch schnell einkaufen, danach die Kinder abholen, Essen machen, die Waschmaschine starten, Hausaufgaben beaufsichtigen, die Kinder zum Sport fahren...

Du versuchst immer mehr in immer weniger Zeit zu schaffen und überlegst, wie du noch effizienter werden kannst. Doch die Aufgaben werden nicht weniger. Kaum ist ein Punkt erledigt, kommen zwei neue dazu. Und plötzlich stellst du mit Erschrecken fest, dass die Nerven mit Dir durchgehen, Du Dein Kind / Deinen Partner anschreist oder weinend zusammen brichst. 

 

Was ist passiert? Du hast vergessen gut für Dich selbst zu sorgen.

Das Fatale ist: nur wenn wir selbst gut für uns sorgen, können wir uns auch gut um andere kümmern, bleiben belastbar und ausgeglichen. 

 

 

 

Ein Fehler, den fast alle machen

 

An was denkst du bei dem Wort Selbstfürsorge? An ein Wellnesswochenende mit dem Partner oder der besten Freundin? An ein warmes Wannenbad in besonders stressigen Zeiten? An den nächsten Urlaub, in dem Du endlich ein paar freie Tage nur für Dich hast?

 

Falls Du jetzt zustimmst, hast Du vermutlich einen Denkfehler gemacht, den viele Menschen machen, wenn es um das Thema Selbstfürsorge geht: Du fokussierst Dich auf die großen Dinge und vergisst Deine Grundbedürfnisse.

 

Lass mich das an einem persönlichen Beispiel erklären:

Als berufstätige Mutter von zwei Kindern sind meine Tage immer vollgepackt. Es gibt soviel zu tun, dass ich manchmal das Gefühl habe, nicht mit der Arbeit fertig zu werden. Um wenigstens einiges zu schaffen, habe ich oft noch am späten Abend geputzt oder Papierkram erledigt. Dadurch kam ich viel zu spät ins Bett und schlief zu wenig. Das Resultat war eine ständige Erschöpfung.

Da ich das bis zu einem bestimmten Zeitpunkt jedoch nicht erkennen konnte, versuchte ich meinen Alltag noch besser zu optimieren, ignorierte die Signale meines Körpers, biss die Zähne zusammen und sehnte mich nur noch nach dem nächsten Urlaub, in dem ich endlich einmal richtig ausschlafen konnte.

 

 

Sicher, der Jahresurlaub ist wichtig, um die Batterien wieder aufzuladen. Doch wenn Du nicht lernst, auch im Alltag gut für Dich zu sorgen, werden die frisch aufgeladenen Batterien schnell wieder leer sein. 

 

 

Als mir das bewusst wurde, fing ich an, Schritt für Schritt meinen Alltag umzugestalten. 

Das war definitiv kein leichter Schritt, doch es hat sich gelohnt. Heute freue ich mich noch immer auf meinen Urlaub, aber nicht mehr weil ich völlig erschöpft bin, sondern weil ich die freie Zeit genieße. Das ist ein sehr großer Unterschied!

 

 

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Wie kannst Du gut für Dich sorgen?

 

Lerne gut im Alltag für Dich zu sorgen! Dein Körper und Dein Herz zeigen Dir, was sie brauchen. Höre genau hin!

 

Frage dich:

 

1. Welche Bedürfnisse hat mein Körper?

Dazu gehören ausreichend Schlaf, genügend Flüssigkeit, gesunde und regelmäßige Mahlzeiten, ausreichend Bewegung und Erholung.

 

2. Welche Bedürfnisse haben mein Herz und meine Seele?

Was wünschst Du Dir? Was fehlt Dir? Was fühlst Du gerade? Nimmst Du Dir genügend Zeit für die Dinge, die Dir Freude machen oder steckst Du im Alltagstrott fest?

Verfügst Du über genügend Sozialkontakte? Hast Du ausreichend Inspirationen und die Möglichkeiten Dich weiterzuentwickeln? Wahrst Du Deine eigenen Grenzen?

 

 

Welche dieser Bedürfnisse sind erfüllt, welche nicht?

Was kannst Du unternehmen, damit Du körperlich und seelisch gesund bleibst?

 

 

Das sind erst einmal viele Fragen, ich gebe es zu. Es wird Dich auch einiges an Zeit kosten, achtsamer mit Dir umzugehen und wieder zu lernen, auf Deinen Körper und Dein Herz zu hören. Doch ich verspreche Dir, dass sich diese Mühe lohnen wird. Du bist es wert! Sorge gut für dich!

 

 

Fällt es Dir leicht, Dich gut um Dich zu kümmern?

In welchen Bereichen wünscht Du Dir eine Veränderung?

 

 

Herzliche Grüße von

 

Tanja

 

 

 

In den nächsten Monaten werde ich dem Thema "Selbstfürsorge" viel Aufmerksamkeit widmen. 

Vor ein paar Tagen habe ich in der Navigation die neue Kategorie "Sorge gut für Dich!" erstellt. Dort findest du viele interessante Beiträge. Ich habe zum Beispiel darüber geschrieben, warum Dir ständiges Jammern nur selbst schadet, wie Du nach einem stressigen Tag schnell entspannen kannst, und wie Du loslässt, was Dir nicht gut tut. 

 

In den nächsten Wochen kommen weitere interessante Beiträge hinzu. Ich werde u.a. darüber schreiben, wie Du Dich ganz einfach gesünder ernährst, wie Du für ausreichend Bewegung sorgst, und wie Du es schaffen kannst, "Nein!" gegenüber den Erwartungen anderer zu sagen, also klare Grenzen zu ziehen. Es lohnt sich auf jeden Fall regelmäßig im Blog vorbeizuschauen!!

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Kommentare: 8
  • #1

    Ursula (Dienstag, 19 März 2019 19:04)

    Hallo,
    hach wie passend Dein Post hab ihn über einen anderen Blog immer auf dem Schirm. Ja die Selbstfürsorge.
    Man weiss es und doch der Alltag holt einen immer wieder ein und dann kommt das vergessen, mach ich später, oder oder oder.
    Ich hab derzeit ein Kopfkarusell vom feinsten möchte gerne irgendwo mal aussteigen aber die Haltestelle fehlt.
    Morgen einen Termin bei der Gyn, nächste Woche hab ich einen Termin bei meinem Hauarzt. So kann es nicht mehr weitergehen. Ich schaff derzeit nicht mal einen 15 min. Spaziergang vor lauter krank, Sorgen, Ängsten und Ärger, Stress.
    Und ja ab morgen erstmal drei Tage Urlaub.

    Meine Selbstliebe fällt und steht mit dem Stress in der Arbeit und der ist zur Zeit heftig, dauernd kranke Kollegen, viel Arbeit etc.

    LG
    Ursula

  • #2

    Jeanne (Mittwoch, 20 März 2019 10:11)

    Liebe Tanja
    das sind mal wieder sehr wertvolle Tipps, die du da auf Lager hast. Ich hab mich in so vielem wiedererkannt; nämlich, dass ich mich von Urlaub zu Urlaub geschleppt habe, um dann immer regelmäßig krank zu werden. (Da hatte ich dann endlich Zeit!)
    Heute baue ich von daher viele kleine Inseln in mein Leben ein, und der Urlaub ist ein feines "add-on" , der nicht mehr NUR der Regeneration dient.
    Und auch wenn das ein längerer Prozeß ist, es lohnt sich, mit kleinen Schritten anzufangen um aus dem Hamsterrad zu entkommen. Das Ergebnis ist ein viel enstpannteres und glücklicheres Leben und nur darauf kommt es an. Und auch, dass man in erster Linie gut für sich selbst sorgt ist enorm wichtig. Opfert man sich immer nur für andere auf, bleibt am Ende nichts mehr von einem selbst übrig.
    Wenn man das erst einmal erkannt hat, kann man den Teufelskreis "Alltag" zwar nicht gänzlich abschaffen, ihn aber zumindest durchbrechen und auflockern!!

    In diesem Sinne wieder einmal herlichen Dank für die Anregungen.
    Viele liebe Grüße

    Jeanne

  • #3

    Tanja@MeineKraftquelle.de (Donnerstag, 21 März 2019 09:27)

    Liebe Ursula,
    aus deinem Beitrag lese ich, dass du gerade ziemlich am Limit läufst. Auf der Arbeit ist es stressig, die Kollegen beeinflussen dein Energielevel und auch gesundheitlich geht es dir alles andere als gut. Zusätzlich stehen einige Arzttermine an, bei denen du vielleicht auch ein mulmiges Gefühl hast, was dabei herauskommt und ob dir überhaupt geholfen werden kann.

    Umso wichtiger ist es, dass du dich jetzt gut um dich kümmerst, dir Auszeiten nimmst und schaust, wie du neue Kraft bekommst. Das kann ein Gespräch mit der Freundin sein, ein Spaziergang oder das Lesen eines guten Buches.

    Außerdem lege ich dir ans Herz, dir die Bereiche genauer anzuschauen, in denen es dir gerade nicht gut geht.
    Lässt sich etwas an deiner beruflichen Situation ändern? Vielleicht durch ein Gespräch mit den Kollegen oder dem Chef? Vielleicht wäre auch ein Jobwechsel etwas, über das es sich lohnt nachzudenken? Möglicherweise bessern sich durch eine Veränderung deiner beruflichen Situation auch deine körperlichen Beschwerden...

    Ich wünsche dir von Herzen viel Kraft und Zuversicht.
    Liebe Grüße von
    Tanja

  • #4

    Tanja@MeineKraftquelle.de (Donnerstag, 21 März 2019 11:07)

    Liebe Jeanne,
    ich sehe, dass wir mal wieder ähnlich ticken. ;-)

    Ich kenne das auch: ich habe mich durch den Alltag geschleppt, um dann im Urlaub krank zu werden. In diesem wollte ich ja eigentlich meine freie Zeit genießen und lag stattdessen krank auf dem Sofa. Da war der Ärger doppelt so groß.
    Mittlerweile gehört das zum Glück der Vergangenheit an. Durch die kleinen Kraftinseln im Alltag sorge ich gut für mich und habe ein gutes Gespür entwickelt, wann es wichtig ist zur Ruhe zu kommen und den Alltagstrott zu unterbrechen.
    Das alles gelingt nicht sofort, doch auch mit kleinen Schritten kann man Großes erreichen.

    Und du hast Recht: auf ein glückliches Leben kommt es an. Da sind wir schon auf einem guten Weg!

    Ganz liebe Grüße von Tanja

  • #5

    Helga (Donnerstag, 21 März 2019 18:12)

    Hallo liebe Tanja, ich grüße Dich. Bin auf Deinen interessanten Blog aufmerksam geworden. Ich freue mich zu lesen, wie Du Dich gut selbst versorgst.
    Auch ich habe Lebensfreude und inneren Frieden finden können, habe es in diese Worte gefasst:
    In unserem Herzen ist ein Raum
    der Stille und des Friedens,
    egal wie wild das Leben um Dich tobt,
    dorthin kannst du dich zurückziehen.
    Verbinde dich aus tiefstem Herzen
    mit deinem höheren Ich,
    deinem Schutzengel,
    dem göttlichen Teil in Dir,
    oder wie immer du es benennst.
    Diese Verbindung mit der Liebe heilt.
    Hier an der Quelle,
    jenseits vom Wünschen,
    jenseits vom Denken,
    steht die Zeit still.
    Freiheit ist hier,
    Friede ist hier
    und Liebe.

    Gruß Helga

  • #6

    Tanja@MeineKraftquelle.de (Freitag, 22 März 2019 11:16)

    Hallo Helga,

    wie schön, dass Du Deine Lebensfreude und Deinen inneren Frieden gefunden hast. Das ist ein ganz wertvolles Gut, das jeder von uns finden und schützen sollte.
    Dein Gedicht ist ganz wunderbar und ich danke Dir von Herzen, dass Du es mit uns teilst.
    Viele liebe Grüße von
    Tanja

  • #7

    Frau Pratolina (Montag, 25 März 2019 12:05)

    Liebe Tanja,
    Das mit der Erschöpfung kenne ich nur zu gut. Und ich musste auf die harte Tour lernen, dass ich auf meinen Körper hören muss- er kann außerordentlich harte Grenzen setzen. Sich auch in stressigen Zeiten immer mal wieder raus zu nehmen und sich zu fragen, was man gerade braucht hilft ganz gut. Was auch sehr gut hilft, ist, den Tag gar nicht so voll zu packen und sich selbst Pausen zu verordnen. Die sollte man richtig einplanen und sich, wenn nötig, per Handy daran erinnern lassen.
    Liebe Grüße
    Steffi

  • #8

    Tanja@MeineKraftquelle.de (Donnerstag, 28 März 2019 12:44)

    Hallo Steffi,
    danke für seinen Kommentar. Zum Glück zeigt uns unser Körper seine Grenzen auf. Ich glaube, dass wir ansonsten oft noch weiter über unsere Grenzen gehen würden, mit richtig fatalen Folgen.

    Pausen sind sehr wichtig. Ich trage mir die oft in meinen Kalender ein, damit ich die Tage nicht mit zu vielen Verpflichtungen fülle.

    Die Idee mit der Handyerinnerung ist super!

    Liebe Grüße von
    Tanja